Also heute kommen wir ins dritte Element, und zwar die Kommunikation. Und da würde ich gerne ein paar mal wieder, oder unser Paar, dass wir am Anfang hatten, mal wieder ein bisschen stärker mit reinholen. Und zwar gab es ein Paar, was wir konkret als Beispiel hatten, was jetzt in den letzten zwei Folgen gar nicht so extrem aufgetaucht ist, aber da war das Problem, dass der Mann am Anfang wie so ein Kloß im Hals hatte. Also es standen unausgesprochene Dinge zwischen den beiden. Und das ist Kommunikation, oder? Das ist vor allem nicht Kommunikation, ne? Und damit Hallo und herzlich willkommen zurück zu einer neuen Folge von "Ein Fall für Falk" mit unserem Lieblingspart-Therapeuten Falk Björn Kuhfuß. Und wir dehnen es dann auf unserer Star-Moderatorin. Und wir sind immer noch bei den fünf Elementen der Liebe und wie ich eben schon meinte bei Element 3, also der Kommunikation. Und erzähl das doch mal, wie das mit dem Druck im Hals angefangen hat, als die beiden zu dir kamen. viele Paare haben das, dass du im Prinzip bestimmte Dinge nicht kommunizierst und warum willst du dem anderen nicht verletzen oder du hast das Gefühl, ihr ist nicht wirklich offen, das heißt du müsst dem was du ihm sagen möchtest, kommst du gar nicht ran oder sagt ja die Situation ist unpassend. Also da kommt es halt immer vielen Punkten einfach dazu, dass Paare eigentlich gar nicht wirklich kommunizieren, entweder weil sie sich nicht trauen oder weil der andere das dass es auch unterbewusst immer wegschiebt. Oder weil es halt zu Streit kommt. Wenn ich ehrlich bin und sage, was mir los ist, bin ich damit gar nicht willkommen. Und da gibt es Ärger. Oder ich sag so, dass der andere das nicht hören kann. Weil das verletzend oder so angreifend ist. Es gibt extrem viele Gründe, die dazu führen, dass am Ende nicht gut kommuniziert wird. Und diese Dinge setzen sich manchmal am Körper fest. So unausgesprochene Dinge zeigen sich dann körperlich. Das ist vielen gar nicht bewusst. bei dem Paar dann rausgearbeitet, wo er meinte, ich habe einen Druck am Hals, und da meinten, da sind irgendwie Dinge, die zwischen euch stehen. Ja, das ist die Psychosomatik. Das heißt, dass diese Themen, die da sind, die sind ja da, auch wenn wir nicht drüber kommunizieren. Und wo gehen die dann hin? Wenn die nicht hier rausgehen und beim anderen quasi im Kopf und ins Herz rein, also wenn ich nicht gehört werde, dann bleiben die ihnen mehr drin. Und dann kann es zum Beispiel sein, dass sie Überholz sitzen bleiben kann aber auch im Bauch oder überall im ganzen Körper kann das sein. Das nennt sich Psychosomatik also das wieder ein neuer Teilbereich den ja natürlich auch mitnehmen. Das heißt sozusagen viele Paare haben auch tatsächlich psychosomatische Symptome die tatsächlich auch mein Ding auf dem Mangel an Kommunikation den Hals der sitzt, wenn man geschaltet nicht immer sagen was sitzt im Hals, also was sitzt im Hals, was will da raus oder Wenn dein Druck aufhörbrust, ganz viel Druck aufhörbrust. Und dann Druck aufhörbrust ist immer so was, wenn dein Druck sprechen könnte, was würde er denn sagen? Das ist dann eigentlich die erste Intervention, die du dann auch setzt bei so was? Genau, das wäre eine der Interventionen. Das heißt, du hast ein Druck, das heißt, du sagst Gefühle, wenn Paare Gefühle haben. Alle haben Gefühle, klar. Aber dann frage ich immer, wo im Körper sitzt, genau das Gefühl, das ist erstmal überprüfe, ob es überhaupt ein Gefühl ist. Weil wenn es ein Gefühl ist, dann sitzt es irgendwo im Körper. Also Gefühle sind immer im Zellularbewusstsein geankert. Darauf basiert auch die gesamte Körpertherapie nach Alexander Lohn und Willem Reich. Also die ganze Körpergeschichte. Spannend, dass wir über Körper reden und uns eigentlich um Kommunikation geht. Ja, aber ich glaube, es hängt total zusammen, Körper- und Kommunikation. Es hängt total zusammen. Du hast ja auch noch die nonverbale Kommunikation. Das ist extrem wichtig. Also du hast ja immer die verbale Kommunikation und die ist ja relativ einfach, vergleichsweise Paaren beizubringen, wie du das genau machst. Also, du weißt wie ich Botschaften oder der "Du Finger, du bist immer schuld" oder "Du hast" oder "Mein Bedürfnis ist". Also, diese Sachen sind relativ easy. Und dann hast du aber noch sozusagen die da drunt oder gewaltsfreie Kommunikation. Was ist meine Bedürfnis? Was ist meine Bitte? Richtig. Was ist meine Wahrnehmung? Also, diese Sachen nach Marsch Rosenberg, diese Sachen. Aber was halt im Prinzip eigentlich vielleicht sogar viel wichtiger ist, ist die nonverbale Kommunikation. Also was kommuniziere ich über mein Körper, über meine Atmung, über meinen Blick? Zum Beispiel bei einem Hund, wenn du ein Hund siehst. Das heißt, gibt mir ein Hund, der ist aggressiv oder so. Wenn du dort Unsicherheit über deinen Körper kommunizierst, steigt die Wahrscheinlichkeit im Ents, dass du gebissen wirst. Wenn du dort Sicherheit, also nicht Aggressivität, sondern Sicherheit kommunizierst über dein Körper, ist die Wahrscheinlichkeit extrem hoch, dass der Hund relativ cool bleibt. Und diese Art von Kommunikation, meine ich, das ist die nonverbale Kommunikation. Wenn die Kommunikation eine Hypnotherapie sagt, das ist die Kommunikation direkt mit dem Unterbewussten. Das für mich so die höchste therapeutische Kunst ist die Hypnotherapie, also die direkte Kommunikation mit dem Unterbewussten. Und die findet natürlich bei Paaren unbewusst immer statt. Das heißt, oben drüber sage ich dann, ich würde mir wünschen das. Aber unten drunter sage ich, die meh nicht auf den Geist. Ja, und wenn ich, das ist ja eine inkohärente oder nicht authentische Kommunikation, haben aber extrem viele am Laufen. Das heißt, oben drüber ganz, ganz tolle Kommunikationstechniken, gerade wenn in dieser Coaching-Therapieszene sind, die sind alle super fit, da drüben, dass alles formal korrekt zu kommunizieren. Bei unten drunter sind sie einfach abgegessen auf schon einer Seite. Und das ist auch ganz wichtig bei Kommunikation. Wenn wir jetzt aber zu unserem Paar zurückkommen. Und er sagt jetzt, also er hat diesen Klos am Hals und er sagt jetzt was. Wie gehst du dann weiterhin vor, dass die Kommunikation zwischen den beiden, also sagst du dann zu der Frau, was hast du jetzt gehört? Oder wie genau lernst du den beiden, dass sie wirklich miteinander kommunizieren und nicht aneinander vorbeireden? Ja, das ist immer das Aller erste, was ich mache. Es ist immer Kommunikation 1. Und Kommunikation 1 ist so fundamental. Ich habe das jetzt bei einem Kollegen gefunden, der hat so ein ganzes Spiegel-Bestzeller, nur über dieses eine Ding geschrieben. Interessant, ja. Ja, super spannend. Also bei dem heißt das Nervus vagus, das Ding. Es geht um Nervus vagus und wie man das Nervensystem beruhigt. Und eigentlich geht es quasi, eigentlich ist das ungefähr das sehr equivalent zu dem, was mit unserer Kommunikation 1 verstehe. Ja. Und ich gehe erstmal quasi nur kognitiv her und sage erstmal, was hast du gehört? Weil es ganz, ganz häufig so, ich hatte mal ein Paar, das war total lustig. Also eigentlich war es für die überhaupt nicht lustig, aber ich fand es so lustig. Die haben sich gestritten, sie waren auch, und dann habe ich gefragt, wo sie sich gestritten haben. Ich habe gar nicht gefragt, über den Inhalt habe ich gar nicht, aber ich habe mir den Ort gefragt, an welchem Ort habt ihr euch gestritten? Sie war in der Badewanne und er war schon in der Oper. Die waren noch nicht mehr mehr sicher, an welchem Ort sie waren, geschweige, ein Plan hat über was sie eigentlich gestritten haben. Weil viele Paare führen im Streit, weil die schneller reden, weil die lauter reden, wird man ja auch besser gehört, wenn man lauter ist oder schreit, was anderes hat. Die treffen sich gar nicht, berühren sich gar nicht. Und dann mache ich einmal mit Kommunikation eins verlangsam, ich die Kommunikation stark, also es wird viel langsamer. Und ich muss mich am Anfang, ich nenne das auch die Journalistenübung, mich nur darauf konzentrieren, was hast du eigentlich gesagt? Und es kann sein, dass du eine viertel Stunde redest und ich sag, du fühlst dich nicht gesehen und du sagst, ja, hat er verstanden. Es geht gar nicht um die Länge der Botschaft, sondern es geht darum, dass ich wirklich den Essenz verstanden habe und was geht's bei dir. Und erst wenn ich das verstanden habe und du sagst, ja, dann entspannt sich schon die ganze Situation, der ganze Streit kommt rundherum. Da hast du gesagt, ah, er hat mich verstanden, ah, er hat mich gehört. Weil jeder will, die Paare wollen ja nur verstanden, wollen ja nur gehört werden. Die wollen ja gar nichts Böses, die regen sich ja nur auf, weil man sie nicht hört. Und dann geht das schon mal runter und dann dreht sich der Prozess rum. Was hast du gehört? Und da gibt es natürlich noch eine zweite Stufe, bei dem Nervus Vagus, dass du sie quasi dann auch spürst, wie es für den anderen ist. Aber das mache ich erst später. Erstmal mache ich nur, was hast du gehört. Weil dann haben wir quasi wie eine Brücke und viele Paare gehen in der Kommunikation einfach so aneinander vorbei. Die berühren sich gar nicht. Ja. - Wir haben gar nicht den gleichen Inhalt. Also, wir werden zwar immer lauter, im Regen sind wir immer mehr auf, und als immer schlimmer. Aber es geht darum, erst mal zu hochen, treffen wir uns überhaupt. Reden wir aber das Gleiche. Alleine da schon, ist schon fast Wunder. Wenn einfach mal irgendwie nur kurz innehält, hab ich richtig verstanden das. Also, gibt's in meinem Workbook, gibt's das auch so, hab ich richtig verstanden das, pum pum pum, kommt mal, kommt mal, dann kommt sowieso ein Text. - Und dann muss man auch. Genau. Und das sag ich den Partner. Gehen den Satz los mit, habe ich dir richtig verstanden das. Und dann ja oder noch mal? Immer noch nicht? Ja, noch mal? Okay, alles klar. Und ich habe tatsächlich manche Paare ohne Quatsch, die brauchen für eine Kommunikation von A nach B, eine ganze Sitzung. Und andere Paare, denen erkläre ich das und die haben es innerhalb von Sekunden, sagen ja klar. Na in dem Beispiel jetzt, bei dem konkreten Paar ist es ja auch so, dass er einfach keinen richtigen Zugang zu sich hat und deswegen auch nicht klar kommunizieren kann. Ja, genau. Weil unter Kommunikation ist das Verrückte. Kommunikation ist zwar das, was alle Paare eigentlich als Problem mitbringen, aber ganz häufig liegen da ganz unterschiedliche Sachen drunter. Das heißt, ich mache immer nur diese Kommunikation eins im Kern, weil dann darunter liegt immer die Dynamik. Und jetzt in diesem Fall ist es halt die Dynamik, wenn ich selber keinen so guten Zugang zu mir habe. Ihr, was soll ich dem anderen denn dann von mir berichten? Genau. Richtig. - Aber keine Ahnung. Also, hängt es ja wieder ganz eng mit dem "ich und du" zusammen. Richtig, mit der Selbsterkenntnis. Wenn ich einen Zugang zu mir selber hab, zu meinem wahren "ich", zu meinem wahren Bedürfnis und so weiter, dann kann ich darüber kommunizieren. Hab ich den gar nicht? Keine Ahnung. - Ja. - Was soll ich sagen? Oder zum Beispiel auch über Sexualität. Ganz viele Paare haben überhaupt gar keine Sprache für Sexualität. Die machen die einfach nur so, "Ist gut, ist schlecht". So, ich sage ja, super ist der Anfang. Also sozusagen, am Anfang war das Wort bei Gott, also die 1 und dann differenziert es in 2. Ja, aber es gibt ja mehr als nur gut und schlecht beim Essen, bei der Kommunikation. Es gibt mehr als nur schwarz und weiß. Die haben gar keine, die sind gar nicht sprachmündig. Also, ein provokanter Ausdruck ist so wie emotionale Inkompetenz oder emotionale Inputenz. Ja. Die sind gar nicht sprachmönig. Die haben gar keinen Wortschatz dafür. Wenn du keinen Wortschatz dafür hast, ist es dir nicht... Kannst du es auch nicht bewusst steuern? Das heißt, die schlittern ihre Sexualität rein und haben gar keinen Zugriff darauf, weil sie darüber nicht reden können. Die haben keine Worte, sie reden nicht darüber. Wie willst du sie denn dann gestalten? Das funktioniert ja alles nicht. Also du brauchst also auch Worte. Also wenn zwischen neuer Wissenschaftszweig entsteht, entstehen ganz viele neue Worte. Also durch das iPhone, durch das Internet entstehen ganz viele neue Worte, weil wir die Dinge neu benennen müssen. Also als in den systemischen Strukturausstellungen von Matthias Wager von Kibet, der hat eine komplett neue Sprache quasi designen, um sein neues Verfahren zu beschreiben. Wanns hätte er das gar nicht benennen können? Klar. Und so ist es halt auch so, du brauchst Worte. Du brauchst wirklich Worte und wenn du zum Beispiel über Emotionen reden willst, brauchst du Worte für Emotionen oder du benutzt Farben oder zum Beispiel, du hast auch glaube ich den ganzen Ursprung von Poesie. Wenn ich halt meine Liebe zu dir ausdrücken will, ja, dann fange ich an Gedichte zu schreiben, weil so kann ich es transportieren. Ich könnte dich auch anknurren. Wer auch eine Form von, dann macht ja viele in der Objektivität. Ja, heißt so viel, ich begehre dich, du bist toll. Ja. Wenn man die Sprache versteht, super. Ich glaube auch, man muss vielleicht auch seine eigene Sprache finden. Es gibt, ohne zu pauschalisieren, aber ich glaube, viele Männer haben da auch so ein bisschen ein Problem mit. Ich weiß nicht, kannst du wahrscheinlich besser beurteilen aus deiner Praxis, dass die halt ein bisschen vielleicht einen schwierigen Zugang zu sich selber haben und wie sie ihre Gefühle und Emotionen, was sie wollen, Worte fassen. Aber vielleicht, dass man dann hingeht und schaut, wie kann ich anders kommunizieren, wie du schon richtig sagst, durch Posi oder vielleicht malig Bilder und kann so mit ihr kommunizieren. Also das finde ich ganz stark, dass du das jetzt ansprichst, finde ich richtig, richtig gut. Weil der Punkt ist einfach der, die meisten Männer haben erst mal keinen so guten Zugang zu sich selber. Aber das stimmt eigentlich nicht. Ja, okay. Weil also die meisten Männer sind ja eher wissenschaftlich oder gerade so Ingenieure und habe ich ein ganz tolles Beispiel von einem Ingenieur. Okay. Die waren vorher bei einer Kollegin und da sollte der immer über Gefühle reden. War eine Katastrophe, oder nichts hat geklappt. Die haben mir auch die Therapie abgebrochen. Dann kamen da bei mir vorbei und sagte direkt, Falk, über Gefühle red ich nicht. Ich so, ja okay, kein Problem, wusste ja nicht. Weiß ich Bescheid. So, nee, ich so, okay, muss ja nicht. Also warum muss ich über Gefühle reden? Also muss ich ja auch nicht. Musste nicht. Also alles gut, machen wir nicht. Und dann quasi wollte der seiner Frau bei was Wichtiges mitteilen. Und dann hatte er halt eine sehr technische Sprache. Also sozusagen, also Baustatik oder so, so ganz so. Und er hatte eine sehr physikalische, sehr technische Sprache. Und dann habe ich gesagt, er benutzt doch einfach die. Und ich hatte einen, der war bei Militär. Er war Militärstrategien. Na klar. Und er hat dann zu seiner Frau geredet, der Militärstrategie. Das war so beeindruckend. Der hat dann mit der geredet, als würde er manöver durchführen. Also so, wie das wird vor, weiß ich es nicht mehr genau, aber so. Da wird vorgerückt, da wird einmarschiert, so lange mit Positionen, da wird Flagge gezeigt. Und die Frau krebt mit so strahlenden Augen und sagt, der liebt mich total. Weil er sagt, ich verstehe das total. Weil er seine Sprache benutzt hat. - Warenutst. Nicht von wegen, red über Gefühle. Nein, red über Militär. - Militär und... Ja, rück eingeh vor. Mach strategische Positionen, geh in die Taktik, sozusagen mach einen Ausfall. - Total. Und die Frau hat sich so geliebt gefühlt. Das war für die so... Das war für die, die waren so glücklich darüber, da man endlich so reden durfte, wie er halt ist. Und sie sagt, jetzt verstehe ich ihn endlich. Und vorher hat er dann, weil dann da soll er mal mal Gefühle redet. Ja, das heißt und das Tolle bei diesen Männern ist, dass die einmal, wenn man ihre Sprache benutzt, dort sind wir bei Geschäftsleuten. Ich habe ja auch viele Leute, die wirklich viel mit Geld zu tun haben. Deswegen habe ich ein ganz Großteil meiner partherapeutischen Sprache kapitalisiert. Es geht dann um den Return Invest. Den Laufdollar. Den Laufdollar. Ich habe den Laufdollar erfunden. Was ist die perfekte Währung, damit du nicht geliebt fühlst? Ja. Also will ich einen Yen, habe ich eine türkische Lira oder habe ich ein Dollar? Also was ist wie viel Wert? Staugsaugen zu Hause putzen. Viele Männer denken, das wäre wert. Das ist meistens eine Lira. Kannst du vergessen, kannst du Millionen mal machen. Ein guter Kuss ist ein Dollar. Okay, heute wird es eher, würde ich sagen, ein Krüger-Rent, ein Goldstandard oder so, ja? Das heißt, ich benutze eine Sprache und möchte auch, dass meine Paare eine Sprache benutzen, die ihnen zugänglich ist, wo sie zu Hause sind. Man soll sich doch zu Hause fühlen. Also wenn einer quasi von der Börse kommt oder viel mit Geld zu tun hat, dann möchte der quasi einen Return Invest, das heißt, investiert in seine Frau. Ja. Und er kriegt ja was zurück. Vollkommen richtig. Das erinnere ich an das Beispiel, was wir mal hatten mit dem Yoga. Da war sie aber diejenige. Und ich glaube, da haben Frauen vielleicht ein bisschen ein Defizit. "Wie drücke ich im Bett meine Gefühle, meine Emotionen, was ich gerne mag aus?" Da hat es so den Paar gesagt, sie hätte gerne Yoga gemacht. Und sie soll in der Yogasprache mit ihm kommunizieren. Ich hatte gesagt, wenn sie über Yoga redet... Dann ist es eigentlich über Sex. Genau, also er redet über Sex und sie redet über Yoga. Und sie wollte quasi mit ihm sich sexuell vereinigen und ungefähr so was erleben wie beim Yoga. Yoga hatte sie ganz tolle Erlebnisse. ... energieflust durch das ganze Körperliche. - Genau. Und beim Sex hatte sie halt eher so Rammeldinger. - Ja. So, und dann, ne? Ja, so was in der Art. Mhm. Ja, finde ich unheimlich spannend. Aber so eine Gespräche kann man auch nicht... ... so zwischen Tür und Angel führen. Das muss schon in einem ruhigen gesetzten Rahmen passieren, oder? Ja, du brauchst in dem Sinne eigentlich für alles... ... immer so einen gewissen Rahmen, damit das wirklich funktioniert. Und viele Paare sind dann so vom Alltag... ... so voll mit Handy, Kindern, das... ... noch irgendwelche Sachen, die du brauchst, einen speziellen Raum,... ... in dem du wirklich kommunizieren kannst... ... und die auch wirklich auf den anderen einstellen kannst... ... und auch auf dich selber einstellen. Das ist ja, wie wir gerade besprochen haben,... ... es sind ja unglaublich viele Aspekte,... ... die in so einer Kommunikation eigentlich drinstecken. Ja. Und eigentlich jetzt immer darum, wie geht's mir? Ja. Wie fühle ich mich? Wie ist mein Interesse an dir? Und es ist eigentlich immer eine gemeinsame... ... Kommunikation, es ist eigentlich immer eine gemeinsame... ... Entdeckungsreise,... wie so ein Tennis-Spiel, so ein Ping-Pong basiert, geht immer hin und her. Aber eigentlich ist es, wenn man sich gemeinsam selbst entdeckt. Und dann ist Kommunikation auch unglaublich befruchtend und toll. Denn es ist auch nicht so, ich muss mich rechtfertigen, was will sie wieder von mir? So sagen, man versteht sich und man versteht den anderen. Und dadurch wird die Liebe oder dieser Connect zu sich selber und zum Partner einfach immer tiefer und tiefer. Also eine gute Paar Kommunikation kann man eigentlich zusammenfassend sagen. Also wenn man es ganz einfach ausdrücken will, eine gute Paar-Kommunikation verbindet immer. Immer. Ja, egal um was es geht. Auch bei schlimmen Themen, bei schrecklich, es verbindet immer. Oder andersrum, jede Situation, die du als Paar erlebst, kannst du so nutzen, dass sie verbindend wirkt oder dass sie trennend wirkt. Und eine schlechte Paar-Kommunikation ist immer trennend. Und die meisten Paare haben an vielen Punkten einfach eine sehr trennende Kommunikation. Also wenn ich dir Vorwürfe mache, weil das ganze Zeug da schon in der Küche rumsteht und ich das schon zehnmal weggeräumt habe, dann ist das meistens nicht sonderlich verbindend. Allerdings kannst du auch der Ausdruck von der tieferen Emotion, dass ich schon frustriert bin und mich das nervt, weil es authentisch ist, weil ich das bin, weil du mich damit siehst und erlebst, unglaublich verbindend sein. Wenn du damit richtig umgehst, kann sein, du ballerst zurück und kannst sagen, boah, der Falk ist echt getroffen. Er ist echt getroffen, weil der permanent in dieser Küche steht. dem steht es bis hier. Ich kann das verstehen, ich kann nicht sehen, aber ich habe auch keinen Bock, das zu machen. Also der nächste Punkt ist, das ist auch noch ein ganz wichtiger Teil, aber das glaube ich, da muss man glaube ich auch diesen Kurs gehen, weil sonst kriegt man das gar nicht. Dieses viele Paare haben den Gefühl, wenn sie dem anderen verstehen, dann müssten sie das auch so tun. Da wäre wieder, ich muss den anderen bedienen. Das heißt es gar nicht. Das heißt zum Beispiel, ich kann dich verstehen und sagen, möchte ich aber trotzdem nicht machen. Ich verstehe, ich verstehe dein Bedürfnis und so weiter, aber das ist nicht mein Ding. Und dann muss man gemeinsam zu einer Lösung kommen, ne? Wie? Genau. Kommunikation. Aber jetzt ist ja auch wichtig, dass man dann trotzdem ins "VIR" kommt. Wenn jetzt jeder für sich kommuniziert, trotzdem am Ende muss man ja auch dann wieder zusammenkommen, ne? In die Symbiose. Aber ich glaube, das machen wir dann nächste Woche, weil das ist dann Element 4. Element 4 ist quasi das "VIR". Und vor allem ist es total spannend, wie ich das "VIR" entdeckt habe. Und dass wir bedeutet im Kern Glück. Paare sind immer glücklich, wenn sie sich verbunden fühlen. Und Paare sind ganz unglücklich, wenn sie sich unverbunden fühlen. Ja, das kann ich mir vorstellen. Schon im Sternenhotel. Gibt es gerade richtig viel Geld aus. Und ihr geht es Hunde elend, weil du getrennt bist. Sitzt in der letzten Klitsche. Und bist verbunden und bist superglücklich. Also da geht es wirklich um Glück. Ja, da bin ich gespannt. Wenn ihr bis dahin auch gerne mal reingucken wollt in die Kommunikation und da auch vielleicht für euch so ein bisschen tiefer einsteigen wollt, dann kann ich euch nur deinen Kurs ans Herz legen. Das ist wirklich ganz toll. Aber ich will gar nicht so viel verraten. Wir haben, glaub ich, schon einiges hier. Angespoilt und angeteasert. Gerne den Podcast teilen. Wir freuen uns immer über jeden Kommentar, jedes Like, jede fünf Sterne Bewertung. Weil nur so können wir auch wirklich vielen Paaren mit unserem Content hier helfen Liebe nach außen tragen und es bleibt spannend nächste Woche mit dem "wir" und "wie" unser Paar eigentlich dann auch das "wir" erlebt. Wir freuen uns auf euch, ich habe eine schöne Woche. Tschüss! [MUSIC PLAYING]