Also letzte Woche kam er der große Wendepunkt. Er hat sich das erste Mal mit seinem inneren Kind beschäftigt. Du hast ihn ja losgeschickt. Er soll mal ein bisschen recherchieren, forschen. Und hat auch bewusst gesagt, dass du ihm nichts dazu sagst. Sondern er soll bitte selber herausfinden, was es eigentlich damit auf sich hat. Genau. Und jetzt bin ich gespannt, mit was er zurückkommt, mit welcher Erkenntnis. - Ich auch.
Oder? - Das ist total beeindruckend. Also, es ist wirklich beeindruckend. Also er hat eigentlich einen ganzen Ablaufplan mitgebracht. Der hat einen richtigen Geschichtenmodell mitgebracht. Also merkt man einfach, denn man hat eine wissenschaftliche Ausbildung. Interessant, ja. Also er hat richtig mehrere Schichten mitgebracht, wie das bei ihr. Also er hat im Prinzip seinen Regressionsprozess so gut und so genau beobachtet und dokumentiert. Das ist fast wie so in der Kleine, also nicht eine Kleine, Das ist richtig eine Forschungsarbeit.
Und die präsentiert er uns hier. Da seine Frau ist auch ziemlich baff, die guckt den an und sagt, oh, und sagt, ich wusste, dass er was drauf hat. Diese Falk, das macht er im Business immer. Zu Hause hat er das noch nie so eingeneckt. Die wird auch innerlich schon wieder ein bisschen sauer. Also, er hat einen Erfolg, aber sie wird innerlich schon so ein bisschen denkst du, also, warum jetzt erst? Ja, warum treibst du mich bis zum Ende unserer Beziehung? Dass sie sagen, musst du, ich schmeiß das alles hin.
Nach so vielen Jahren. Und erst dann wirst du aktiv. Also da bläst ihm schon direkt wieder der Wind. Also sein Erfolg ist für sie irgendwie so eine Art Doppelschrust. Weil sie sieht, dass er das alles kann, wenn er muss. Das kann ich mir gut vorstellen, dass das für sie echt schwierig ist. Aber damit erst mal herzlich willkommen zu einer neuen Folge von "Ein Fall für Falk". Und wie ihr wisst oder gerade schon gehört habt, gehen wir weiter in unserem Fall mit dem inneren Kind.
Und ja, ich kann mir das gut vorstellen, dass sie jetzt auf einmal sich denkt, ja toll, auf Arbeit oder wo auch immer, kannst du das. Aber warum muss erst wieder so die Holzhammer-Methode, sagt meine Mutter, aber warum muss es eigentlich immer erst richtig knallen, bis du endlich verstehst, dass es hier um was geht, sodass ich sonst weg bin, wenn sich jetzt hier nicht grundlegend was ändert? Ja. Und wie, was hat er herausgefunden? Also was ist denn sein... Ja, diese Phasen sind total spannend. Okay. Diese Sparsen. Also ich bin natürlich total begeistert.
Ich glaube, da war irgendwie eine Szene mit einem Markt. Wo ihm das so... Ja, genau. Die waren auf irgendeinem Markt zusammen mit der Familie. Ach, keine Ahnung, wahrscheinlich irgendwie in Mitte auf irgendwie so viel Markt oder irgendwo so. In Berlin Mitte waren die unterwegs und waren dann mit der Familie. Und da hat er beobachtet und das ist das Spannende auch jetzt für euch. Also wenn ihr selber solche Forschung macht, Entweder im in unserem Programm oder auch alleine vollkommen egal, wenn ihr auf diesem Weg seid, dann nehmt ihr eure aktuelle Situation, in der ihr seid, also er nimmt die aktuelle Situation, die gehen über den Markt. Und es ist, und so geht, das wussten wir ja schon, so geht es los, es ist super, ja, Sonne scheint irgendwie, es ist wirklich einfach wirklich, boah, du denkst, hey, haben wir ein Glück in Deutschland, in Berlin-Mitte, mit Kohle, einführer Markt zu und lecker essen und Kinder sind da und das ist wirklich so denkst, boah, happy nis pur!
Und dann merkt er in diesem ding, da gibt es so eine ganz leise Unsicherheit.
Also wichtig ist, du musst dich selbst beobachten dann, du darfst euch nicht überspülen oder so, darfst nicht drei Alks reinkippen, weil dann kriegst du eh nicht mal so viel. Das heißt, dann bohren wir so eine leise Stimme, die sagt, ist das stabil? Ich will wieder weg. Nein, das sind wir noch lange nicht. Nein, so grob ist das ganze Ding nicht. Wir haben richtig... Nein, ganz leise Stimme. Die Erstmutter sagt, "Nee, ich weiß nicht, ist das stabil, ist das sicher, ist das gut?" Und das ist schon quasi die zweite Phase. Also die erste Phase hat das oben schon schön eingemalt, in unserem hellen Gelb.
Und dann steht zu sagen, alles ist gut, Sonne. Und dann die zweite Phase ist in unserem hellen Blau, hat er die gemalt Unsicherheit. Die kleine Stimme. Da hat er so ein Vögelchen gemacht. Die kleine Stimme. Ja, so was ist da? Ja, und dann ist weiterhin alles schön. Ja, die ziehen weiter, kommen auf dem Spielplatz, beiden großen holzlichen Kaffee, Kinder sind da am Toben, weiterhin alles schön. Und dann, und dann merkt er, wie er auf der Bank sitzt und er merkt, er wird nervös, er wird unruhig. Jetzt sozusagen, jetzt merkt er, das ist das ganze Ding aus, weil jetzt keine kleine Stimme mehr. Das wird so eine richtige Unruhe vordenkt, wo Gott, jetzt könnte irgendwas passieren. Oder es ist so, er merkt, da passiert gleich was. Und das Verrückte ist, und das ganz springender Punkt für den Heilprozess, er checkt außen drum herum.
Hier ist nichts schlimm. Das heißt, er hat innen drin die Wahn, wenn etwas ganz übles passiert, da wird immer unruhiger. Von wegen, ich muss hier weg. Das halte ich nicht mehr aus. Aber er begreift, dass seine Frau neben ihm und die Kinder das alles in Ordnung ist, dass immer noch alles gut ist. Sie sitzen da in so einem Platz, da hinten ist ihr so in Italiener, die kenne ich auch. So, das ist alles safe, aber er merkt, ich werde immer erinnern. Und da jetzt entsteht was ganz Entscheidendes. An dem Punkt, wo er merkt, und das ist wichtig, jetzt nennen wir Doppelbelichtung. Wir haben so was, die zwei Bilder von der Hauptstadt, wir haben schon tausendmal erzählt. zwei Bilder. Das eine ist das innere Bild, das ist von früher, so wie es uns ergangen ist.
Und das andere ist das aktuelle Bild, so wie es jetzt ist. Und er hat jetzt beide Bilder da. Innen merkt er unruhig, ich muss weg. Und nach draußen sieht das es alles komplett normal. Okay. Ja? Und in dem Augenblick, wo er diese Doppelbelichtung hat, da setzt er mal ein
裡面是不安全,外面是平常的 這是一個第一點 什麼都不做 什麼都做不做 變成兩部分 我先來看看內部 可能是一些虛擬的方式 而外面是怎樣的 它會有大大不同意 外面內部要離開 外面是很棒的 這是一步一 現在是二次步 二步是我認識的
Genau, und das ist total spannend. Und dieses innere Gefühl, das könnt ihr euch vorstellen, wie Alice im Wunderland, wenn ihr diesen Kaninchenbau rutscht. Da rutscht ihr dann in eure Geschichte rein. Das heißt, ihr folgt diesem inneren Gefühl. Was? Woher kenne ich das Gefühl? Und das tut er. Und er erinnert sich irgendwie, das war genau so ein schöner Tag. Es war auch Sonne, es war auch ein Markt. Nur in seiner Erinnerung, in seinem Kaninchenbau, ist er vier Jahre alt.
Und er geht an der Hand seiner Mutter Und seine Erinnerung ist, dass immer, wenn es richtig, richtig schön war mit der Mutter, plötzlich der Kontakt unterbrochen wurde. Plötzlich ist irgendwas gekippt, plötzlich ist die Sauer geworden, plötzlich war die weg und dann stand der ganze alleine da. Das heißt, er berichtet uns eigentlich aus den Augen des Vierjährigen hier in diesem Sessel und hier in diesem Therapierraum. Mir und seiner Frau und sagt, als ich vier Jahre alt war, war das Schlimmste, was mir passieren konnte, eine gute Situation. Weil wenn ich mich dann entspannt habe und mich dann gefreut habe und mich dann tief eingelassen habe, was ja normal ist für ein Vierjährigen, der ist ja Bindung, das ist ja die Urbindung zur Mutter, die ist ja normalerweise sollte, die ja stabil sein, ist sie plötzlich abgefrochen.
Und auf einmal habe ich emotional in nichts gestanden. Und deswegen ist für mich, heute fängt er auch an zu weinen, bei dem man selber eindruckend, also das ist eigentlich ein Mann, der gar nicht so weint. Und da habe ich, der stottern da auch irgendwie so rum, da habe ich dann halt gemerkt, immer wenn es schön ist, ist es für mich die gefährlichste Situation ever, weil dann muss ich damit rechnen, dass plötzlich der Kontakt abrechnet. Und das erkennt er während er auf dieser Bank da sitzt in Mitte mit seiner Frau. Wahnsinn. Das wird ihm irgendwie alles klar. durch diese Doppelbelichtung und durch diese drei Schritte.
Ich glaube, da kommt noch der dritte Schritt. Genau, der dritte Schritt ist dann, was ist heute anders? Also, dass er sich bewusst wird, okay, ich bin nicht mehr in dieser kindlichen Situation, ich bin jetzt in der Jetzigen. Genau, und die letzte Schritt jetzt für eure Heilung, das könnt ihr nicht alles so einfach durchführen. Also dafür haben wir unsere Therapeuten, die euch dann begleiten. Aber der Punkt ist dann, der, der wirklich zur Heilung führt, was ist heute anders? Ja? Und der Kernunterschied, und das machen wir hier auch erst in der Praxis, das ist auf der Bank da noch nicht so bewusst, aber der dritte Schritt ist eigentlich, was ist heute anders?
Und damals war es so, er hatte eine Mutter, er war abhängig und die hatte halt im Prinzip diesen Kontakt immer wieder unterbrochen, da konnte er gar nichts dran tun. Und der Hauptunterschied ist heute halt eine Partnerin und diese Partnerin ist stabil, die ist konstant, die ist seit Jahren an seiner Seite und spielt dieses irres Spiel mit. Das heißt, die ist immer da. Das heißt, die bietet Bindung an und das ist später für unsere Heilung des inneren Kindes in der Partherapie. Warum? Ich sage, Partherapie ist das Beste, um das innere Kind zu heilen. Die ist konstant da, im Gegensatz zur Mutter. Und wenn man anfängt, das zu realisieren, dann kommt das Kind aus der Vergangenheit, in die Gegenwart, kann eine stabile Bindung aufbauen und so weiter. So weit die Theorie erstmal. Das ist erstmal die Theorie. Da sind wir noch nicht. Wir sind erstmal dabei, dass überhaupt versteht, wow, das ist die Ursprungssituation oder das ist wie ein Symbol, der wird sehr viele Situationen in seiner Geschichte gegeben haben, die ähnlich gelaufen sind.
Und deswegen kriege ich immer die Krise und hau ab und unterbreche den Kontakt, bevor er abgebrochen werden kann. Damit er nicht das Opfer ist, tut er das vorher selbst schnell. Ja. Und dadurch wird die Spur ja dann auch zur Kindheit konkreter. Richtig. Also wir haben jetzt einen ganz klaren Link von der Gegenwartsituation. Wir haben eine wunderschöne Situation. Wir haben eine Party. Das Ding ist alles super zu Kindheit für Jahre. Das Ding ist jetzt wirklich schön sauber rausgearbeitelt. Und das bringt damit. Was ist dann konkret die Hypothese?
Es lag an seiner Mutter, dass er da ist. Was ist da genau passiert? Da ist natürlich etwas, was ich weiß nicht dabei. Ich kenne die Puttern nicht. Ich habe keine Ahnung davon. Wie sollte ich auch. Aber ich habe natürlich eine Hypothese. Das ist ganz wichtig, dass man nur eine Hypothese hat. Mutter sein. Aber die Idee ist natürlich, dass so wie viele andere Frauen auch sozusagen sie einfach emotional sehr stark ist. Vielleicht eine emotional mitfühle, eine weiche emotional starke Mutter und viele dieser Mütter, die müssen ihre Kinder herziehen und die machen das durch Liebesentzug. Also ganz viele Frauen regulieren auch in ihrer Partnerschaft, das ist vielleicht auch für euch total spannend, da mal zu gucken, wie das bei euch ist, regulieren den Partner oder die Kinder durch Liebe, Zuteilung von Liebe und Liebesentzug. Also wie Männer das vielleicht durch Geld machen. Kriegste Geld, kriegste weniger, kriegste gar kein Geld mehr. Verklag dich.
Das sozusagen ist meine Hypothese. Ich sage sagen, sag mal, kann das sein, dass seine Mutter, vor allem durch Liebesentzug, quasi, die Familie geführt hat? Als Erziehungsmethode.
Und irgendwann lernt man dann okay ist auch okay, wenn ich alleine bin. Ich möchte aber einfach so sein, wie ich bin und mich nicht immer allen irgendwie anpassen, um dann zu gefallen. Mhm. So. Ja, okay. Also das ist sozusagen, das ist so eine klassische Empathie-Übung. Das heißt man versetzt sich selber hinein in seine eigene Geschichte. Man merkt es auch, man merkt es richtig kompretiert oder hoch, man sieht es auch in deinen Augen und so, ne?
Ja, genau. Also so geht Therapie los, bei sich selber. Ja, total. Und dann kann man halt den Mann auch leicht danach vollziehen, weil sowas in der Art wie Du hast wahrscheinlich zehn Hochquadrat erlebt. Du sagst, war unangenehm und kriegst feuchte Augen. Naja, und auch dieses... Wie er das eben hat, man hat immer das Gefühl, wenn's schön ist, jetzt passiert irgendwas und alles bricht zusammen. Das kenne ich auch.
Ich hab immer so dieses... "Es läuft eigentlich zu perfekt, jetzt muss man in Lauerstellung gehen, jetzt kommt wieder was, was alles will zum Einbrechen." weil man glaub ich das selber so... Ich bin ja verfechter davon, alles, was du glaubst, passiert auch, weil du deine eigene Realität erschaffst. Und ganz oft kommt es dann auch dazu. Entweder weil man es dann selber heraufbeschwört, durch wie man sich eben verhält, oder weil es halt wirklich energetisch dann sich so festtiert.
Das ist ein ganz wichtiger Punkt, den du da bringst. Das ist wirklich gut. Und das ist halt auch mein Therapien immer so. Weil ich genauso arbeite, und das heißt, ich lerne immer von meinen Leuten, die bringen mir immer neue Sachen.
Ja, weil was du jetzt sagst mit dem Erschaffen von eigener Realität, wenn du mal siehst, er hat das früher in seiner Kindheit so erlebt. Ja? Und im Augenblick reproduziert er das selber. Seine Partnerin will das gar nicht, seine Partnerin ist stabil, seine Partnerin sagt, bitte mach es nicht. Und er tut es immer und immer und immer. Selbst wenn er Erfolg kann, immer wieder, trotz Therapie, erzeugt er das gleiche Ding, was er in seiner Kindheit so gelitten hat. Immer und immer und immer und immer und immer und immer wieder.
Und das ist dann quasi eine wirkliche Musterunterbrechung. Und das wollen wir in Paterapie erreichen. Das ist einer der Zentralzündinge in Paterapie, dass du diese Muster, unter denen du eigentlich leidest, immer wieder reproduzierst, bis du sie durchbrichst. Und das nennt man dann "Paradynamik". Und das erklären wir ja auch viel. Und an genau dem Punkt stehen wir jetzt hier. Jetzt hat er ja als Erste mal geschafft, sich selber zu regulieren. In dieser Marktsituation hat er verstanden, hat er diese drei Schritte ist er durchlaufen und hat verstanden, okay, hier passiert nichts.
Ich bin eigentlich sicher. Ja. Man müsste ja meinen, dass jetzt alles gut ist. Ja. Aber es kommt jetzt eine Wettung, also mit der rechnet keiner. So er macht Fortschritte, reguliert sich zum ersten Mal und was passiert dann? Ja, also erstmal sozusagen gebe ich natürlich die Aufgabe, das zu feiern. Bei mir muss man immer feiern. Also jeder Erfolg muss bei mir einfach gefeiert werden. Ja, ja.
Wie beim Erfolgscoaching, zack, geil feiern. Ja. Machen die beiden auch? Kommen dann wieder? Und die kommen schon rein und ich merke schon, oh, dicke Luft. So ein Tortenmesser kann man jetzt schneiden und auf der Straße für 250 verkaufen. Also wirklich richtig dicke Luft und sie ist richtig pist. Sie ist richtig, richtig sauer. Okay, weil, was möchte sie? Genau, und das ist verrückt.
Nicht weil er seine Aufgaben nicht erledigt. Der macht das. Genau, eigentlich nicht mehr. Der ist präsent. Also der hält das auch durch. Also der hat, er fängt an so eine Stabilität, auch ein Bewusstsein zu entwickeln. Das ist alles, was er sich gewünscht hat, fängt er an wirklich zu machen. Und bei ihr kommt es jetzt aber, dass er sagt, ich hätte gern noch einen Abend frei. Ah, okay. Was ist eigentlich mit mir die ganzen Jahre gewesen?
Ich habe hier immer getragen und du hast dich, Vorwurf, auf deiner kindlichen Position ausgeruht. Ich hab alles gemacht und du hast auf deiner Clampen gespielt und irgendwie Stones gehört. Sie fragt auch, warum soll ich eigentlich immer fragen, wie es dir geht? So, wer fragt eigentlich mich? Genau, und das ist ein ganz zentraler Punkt, den finde ich so krass und so spannend. Da hab ich nur so ein total abgeschwarnen Film gesehen, wo sich ein Paar trennt.
Und sie sagt, ich weiß alles über dich. Ich kenn dich komplett. Und er sagt, ich kenn dich gar nicht. - Krass. Und das ist die Situation. Die sagt, ich weiß alles über dich. Ich hab immer gefragt, wie's dir geht. Ich hab mich die ganze Zeit wahrgenommen. Ich kenn dich, aber kennst du mich? - Eigentlich. Kennst du mich oder kennst du nur die Mama, die den ganzen Kram für dich macht? - Den oder die Hand hält.
Und ich glaub, da gibt's... Da wollt's was sagen wegen dem Mädel. Weil ich glaub, dass es vielen so geht. Es geht tatsächlich vielen Frauen so. Du hast halt einfach gelernt, auch als Kind, du musst immer für andere da sein, du musst immer freundlich sein. Ich weiß ja, wie dieses Gen vielleicht auch in uns tragen, dass wir für andere gerne sorgen. Wir sorgen einfach gerne. Das ist ja dieses Mutter, dieser Mutterinstinkt.
Das ist ja auch schön. Und jahrelang machst du das. Und irgendwann merkst du dann vor allem, wenn du dann auch Kinder bekommst, du merkst dann, du willst es nicht mehr. Du möchtest nicht noch einen, je nachdem drittes, viertes Kind haben, was dein Partner ist, du möchtest auch gesehen werden, du möchtest auch aufgefangen werden. Das ist dann so frustrierend. Deswegen gehen viele Beziehungen auseinander. Dann gehen die Beziehungen auseinander.
Du hast dich jahrelang, bevor du Kinder bekommen hast, um die Partner gekümmert. Du hast ihn gesehen, du hast ihn bemuttert. Da gibt es eine ganze Reihe Paare, die kommen genau an den Punkt. Die kriegen den Kind. - Ja. Und das ist alles schickidikib. - Richtig. Jetzt kriegt das Kind die Aufmerksamkeit von der Frau. Jetzt müsste er anführungszeichen erwachsen werden. Und kommen wir auch gleich zu Thema Selbstregulation. Wer reguliert, ja was. Genau.
Und genau das findet bei denen statt. Und da fühlen sich dann viele Männer zurückgesetzt. Ich werd gar nicht mehr gesehen, wo das ist, das ist ja ein Kind. Dadurch entsteht natürlich diese Reibung. Aber wie wir lernen, ist Konflikt nicht immer nur negativ. Kommt gleich, komm gleich. Es gibt natürlich mehr Reibung bei denen. Der Konflikt ist verstärkt, weil sie jetzt aufsteht und sagt, Schluss aus, jetzt bin ich dran.
Jetzt möchte ich auch gesehen werden, Das heißt, er bemüht sich und der Gegenwind wird stärker. Sie will mehr. Das hätte man ja nicht erwartet. Damit verschiebt sich diese Mutter-Kind-Wippe auch. Das heißt, sie verlässt immer mehr die Mutter-Position, kommt immer mehr in die Partner-Position und er muss jetzt sozusagen auch schnell nachrücken, was er so wie so schon tut oder andersrum. Die Beziehung kann nur stabil bleiben, dadurch, dass er jetzt quasi seine Verantwortung übernimmt, kann sie überhaupt aus der Mutterrolle rausgehen. Wenn die Feuer aus der Mutterrolle rausgegangen, Wenn wir das ganze Ding einfach nur zerbrochen. Also sagen wir es ist eigentlich der frühestmögliche Zeitpunkt für sie, zu sagen, "Hey, jetzt bin ich dran."
Und in der Maske wird das die Beziehung nicht zerbricht. Wenn sie einfach so rausgegangen wäre. Ja. Man würde jetzt aber denken, oh je, jetzt ist die Beziehung vorbei, jetzt, jetzt, das Streit, mehr Konflikt heißt eigentlich was Negatives. Aber du siehst es ein bisschen anders, oder? Ja, das ist ein wichtiger Punkt, weil das haben ja ganz viele Leute, die mal sagen, Bezeugung soll nett sein, soll schön sein und so weiter. Es gibt aber Phasen, und das ist ganz wichtig, wenn ihr diese Beziehungswippe habt und eine auf Augenhöhe kommt.
Das kann auch bei Mann und Frau, das kann auch bei uns Geld verdienen gehen oder um andere Dinge, einfach um Verantwortung für meine Namen. Ich vergleiche das immer damit, wie die Frauen ihr Wahlrecht bekommen haben. Das war ja Teil richtig ätzender Prozess für alle Beteiligten. Für die Männer war es ätzend, für die Frauen, also der ganze Gleichberechtigungsprozess. Und diese Mitutut-Batte ist ja für alle Beteiligten eigentlich ganz schrecklich und ganz ätzend und ganz unangenehm. Aber er ist notwendig, weil du sonst überhaupt nicht da hinkommst. Ja, richtig. Und für uns, und das ist vielleicht auch noch ein anderer Block, den wir jetzt heute nicht machen, du hast der Beziehung in meinem Modell, geht erst mal los mit einer patriarchalen Geschichte, das heißt, dein Mann ist oben, die Frau ist unten, jetzt springen wir ein bisschen, ja.
Und dann kommt die zweite Phase, die Gleichberechtigungsphase, das heißt, die Frau steht auf und es kommt zu einer Art Klassenkampf in der Beziehung. Man kämpft gegeneinander, das Ergebnis ist so eine Art 50/50, bisschen unsexy, aber irgendwie 50/50. Und dann gibt es die dritte Phase und das ist das, wo ich mit meiner Paterapie hin will, die Win-Win-Phase, wo halt im Prinzip beide wieder Männer, Frauen, also wirklich in ihrer Geschlechtsrolle auch sind. Also Frauen wieder weitlich, warm, schön, angenehm, fürsorglich, Männer halt auch wirklich maskulin, stark, auch vielleicht ein bisschen aggressiv, aber vueinander, Mit einander. Ja, genau. Wo auch die Sexualität wieder gut funktioniert.
Ja. Mit einem Fifty-Fifty-Modell ist die Sexualität so wie neutralisiert. Von der Ausschiebricht, ja. Dann hast du so was wie zwei Frauen und zwei Männer. Ja, genau. Das ist das Neutrom, ja. Hast du ganz viele junge Leute hier auch im Kiez, die ganzen jungen Leute, die sind häufig so neutralisiert, dass du weder den Mann noch die Frau wirklich erkennt. Ja, genau. Die sind sozusagen equal, ja.
Ist natürlich immer noch besser, als der Mann oben und die Frau unten. Und der Patriarchale drückt dann den Arm Nebbi da unten. Ja. Dann haben wir die Phase, wo der auch ganz viel Kampf, ganz viel Auseinandersetzung hat musst du in die dritte Phase, in die Wind-Wind-Phase, wo du wieder wirklich geschlechtsspezifisch schön vangebeißt. Genau. Und jetzt sind die in dieser mittleren Phase. Und das ist halt für euch wichtig zu wissen. Diese mittlere Phase ist von sehr vielen Konflikten geprägt.
Und das ist aber auch dann die Frage, welche Bezieherung man haben will. Ja. Ich hatte sonst schon mal ein albanisches Pärchen, die wollten das. Die wollten ganz unten. Man oben. Frau wird geführt. Das war deren Ding. Ja, dann habe ich die natürlich auch gelassen. Da komme ich nicht auf die Idee, muss die Frau gleichberechtigt sein. Nein, das will weder sie noch er.
Ich würde dann halt nicht. Ich würde so eine Beziehung niemals führen wollen. Never ever und da keine Bedingung. Aber wenn die das wollen, ich bin doch nur der Auftragnehmer. Wir sagen, wir wollen ein paar 3ch-H-Des-Modell bingo. Könnt ihr gerne haben, kein Problem. Macht mir jetzt nicht so viel Freude für zu arbeiten, weil ich denke, es ist ein bisschen deppert. Aber egal, wenn ihr das wollt, okay. Und dann haben wir halt diese mittlere Phase, diese Kampfphase, die finde ich sehr schrecklich, sehr anstrengend.
Aber ich bin ja auch mit dir aufgewachsen. Das ist ja die Geschichte meiner Eltern. Das ist ja auch teilweise die Geschichte meiner Beziehung, wo meine Partnerin gegen mich kämmt. Und ich denke, ich bin irgendeinem kumpfischen Straßenkrampf in Kreuzberg. Was ist denn hier los? Ich meine, ich liebe dich doch. Und ich kriege immer das so wie Harbeck, der immer auf die Fresse kriegt, irgendwie weil er der Einzige nette und liebe ist.
Ja, ja, ja. Meine Gültür, jeder andere, meine wir schon längst weggelaufen. Und ich muss immer für alles herhalten, was irgendwie unsere Kultur verborgt hat. Ja. Und dann kommt aber sozusagen die dritte Phase, wo man wirklich zusammen richtig geil was aufbaut. Und da wollen wir am Ende hin. Und das ist halt extrem wichtig zu wissen. Deswegen ist Konflikt erst mal ein Zeichen, dass ihr in dieser dritten Phase seid.
Und diese dritte Phase ist ein Durchlaufposten. D.h. dann müsst ihr auch irgendwann wieder raus, weil sonst habt ihr ein ganzes Leben lang nur 50/50 oder Start. Genau. - Und das ist total. Konflikt ist jetzt nicht unbedingt ein Zeichen dafür, dass eine Beziehung schlechter wird. Aber kann natürlich auch durchaus ein Zeichen sein, Man muss aus der Phase irgendwann raus. Aber ich glaube so, sie hat halt auch... oder die alte Harmonie war ja teilweise irgendwie auch damit erkauft, dass sie mehr getragen hat.
Absolut. - Also, es war jetzt einfach auch notwendig, dass sie das nicht mehr tut. Es wird lauter, aber irgendwie auch ehrlicher. Sie werden jetzt ehrlicher miteinander. Ja, ehrlicher, sagen wir mal so, dieses alte Rollenmodell. Das heißt, sie ist die Große. Und erst mal so wie so ein weiteres Kind irgendwie. sich jetzt auf. Das ist ja durchaus gewünscht, das wollen wir. Und dadurch wird es halt konfliktreicher. Und was heißt es jetzt für ihn konkret? Ja, für ihn heißt es einfach konkret, dass das jetzt so ist. Also er darf seine Arbeit jetzt nicht machen, damit die ihm hinterher wieder besser versorgt, sondern er sollte die Arbeit halt für sich machen, oder? Ja, genau. Also klar, das ist natürlich die Ausrichtung, ist natürlich klar, dass einem klar ist, es geht nicht darum, dass er an sich selbst
zu den Parttherapien. Dann, normale Parttherapie folgt bis zu dem Punkt, man kann irgendwie schwimmen und der Kopf bleibt oben. Das ist sozusagen dann so diese mittlere Phase, wenn man die so halbwegs überwunden hat. Und dann, und das haben die meisten Therapien oder Parttherapien nicht, kommen diese Win-win-Phase. Diese sozusagen uns scheint die Sonne aus dem Arschphase. Und man wirklich eine richtig, richtig geile Wunschbeziehung aufbaut. Und das tun die meisten Parttherapien, die ich ja so kenne, einfach nicht. Und bei uns sind wir kurz davor zu sagen, das ist Standard. Das muss man am Anfang schon mitbuchen, weil was machen wir denn die ganze Arbeit, wenn es am Ende nicht darum geht, wirklich das Leben, wirklich die Beziehung, wirklich die Liebe zu führen, die man haben will.
Ja, total. Und das mache ich ihm halt total klar und sag was auf, es geht nicht zurück. Es bleibt auch nicht auf dem Stadion. Du musst weiterlaufen, bis ihr diese Beziehung erreicht habt. Und dann ist gut. Und vorher ist hier nicht, gibt es keinen Frieden. Du musst durch, das sind Durchlaufposten. Aber da musst du halt durch. Oder müsst ihr beide halt durch. Und er muss Verantwortung für seine Selbstregulation. Genau. Und jetzt sind wir bei dem Punkt, das ist total wichtig, eher übernehmend.
Und das ist der eigentliche Punkt. Gut, dass du das noch mal sagst. Sie hat ihn ja die ganze Zeit reguliert. Genau. Sie hat sich um ihn gekocht. Genau. Jede Mutter, ihr Kind. Ja. Auch sozusagen geguckt, welche Übungen hat der Fall gegeben? Hat er die gemacht? Dann hat er die vergessen? Irgendwie. Ach, jetzt will er sich wieder trennen. Das ist ja schlimm. Was kann ich tun, damit er bleibt? Ja und diese Regulation für sich selber, also den autopoetischen Prozessor heißt das. Die Selbstregulation, die wird an ihn übergeben und das mache ich hier tatsächlich auch mit so einer Art Rückgabere-Toral. Das heißt, ich lasse sie tatsächlich dann wirklich irgendwie einmal quasi die gesamte Verantwortung, die sie für ihn genommen hat. Alles, ich habe so eine große Flipchart, ja, und dann lasse ich das alles aufschreiben, alles was sie für ihn übernommen hat, was sie
ihm das und er nimmt das entgegen, bedankt sich, also Mensch, okay, nehme ich, ist so ein Ordner. Und dadurch kriegen wir einen ganz großen Teil dieser Wut und diesem Frust aus dem System gezogen. Weil es geht ja nicht darum, dass sie wütend auf ihm ist und die ganze Zeit sauer anmacht, sondern es geht ja darum, dass er die Verantwortung für sich übernimmt. Und wenn er das tut,
dann fängt es sich an zu entspannen. Und das haben wir mit diesem Ritual quasi sozusagen so wie symbolisch gemacht, der muss natürlich trotzdem auch noch wirklich in einem Alltag umsetzen und bringt es nichts. Ja, das stimmt. Bin ich auf jeden Fall gespannt, was das auch weiter... Könnt ihr auch machen? Genau. Genau, gute Stichwort, was nehmen unsere Hörern? Ah, okay, da kommt's wieder. Ja, wir sind schon wieder an dem Punkt. Na ja eigentlich auch so ein bisschen entlastende Erkenntnis, dann das Konflikt nicht unbedingt immer gleich was Negatives bedeutet, sondern so ein bisschen der erste Schritt auch zur Heilung ist, dass man manchmal auch durch den Konflikt durch muss, um eben so gestärkt auf der anderen Seite wieder hin hervorzukommen. Genau, und dabei ist es halt wichtig, bei Konflikten ist es halt so, dass es häufig Konflikte, wenn der Konfliktprozess nicht ganz abgeschlossen wird, weil du hast im Konflikt ja immer einen großen Dissens, also wo du dich wirklich auseinander dividierst und wo du auch wirklich ernsthaft sauer aufeinander bist oder frustriert oder kein Bock mehr hast oder sonst was. Und wenn du in diesem Stadium abbricht und das ist auch ganz wichtig zu wissen bei Therapie. Wenn du da abbricht, dann bleiben die Paare getrennt und dann bricht es auseinander. Wenn du aber bei dem Konflikt dran bleibst und durchgehst, solange bist du dich wieder gemeinsam trüftest, bist du dich am Konfliktpunkt den löst und dich wieder vereinigst. Also wirst du aus ich und du wieder das "wir" wird. Wenn ich fünf Elementen erliebe, haben wir "ich" und "du" und "wir" bis das "wie" bist wieder wir wirst, dann ist es heilend, dann ist es verbindend, dann kommst du als Paar aufs nächste Level. Und das ist halt total wichtig zu wissen, wenn du eine Paartherapie meinst wegen bei mir oder bei uns, wenn unseres System anfängst, dann gehen wir durch diese Konflikte durch und zwar zusammen. Und wenn du zwischendurch abbrichst, dann geht das den kaputt. Deswegen ist es auch so wichtig, dass wir Leute ein klares Commitment zu haben, wir wollen daran arbeiten. Es werden Konflikte auftauchen, ihr werdet euch auseinander dividieren, aber ihr müsst so lange mitlaufen, bis er wieder zusammen kommt.
Und das ist ein ganz wichtiger Punkt. Ja und das ist eben auch heißt, dass beide auf Augenhöhe kommen, dass vielleicht einer so ein bisschen auch die Verantwortung zurückgibt, dass man ehrlicher wird. Wenn du so eine Beziehungskonsolation hast, die haben ja nicht alle, aber wenn du so einer hast, dann brauchst du das. Und das zweite ist, dass man eigentlich für seine Selbstregulation selber verantwortlich ist, dass sich das nicht auf meinen Partner, das könnt ihr auch zu Hause, könnt ihr mal schauen, so ich meine Selbstregulation ab an meinen Partner, lasse ich mich von dem regulieren. Das ist ein ziemlich großes Ding, oder? Ja, das ist ein ziemlich großes Ding. Oder übernehme ich die Verantwortung für mich selber.
Auch wenn man so sauer wird. Ich denke gerade, wenn man so sauer wird, wenn es so am Abendbrotisch ist, ist man genervt oder man ist überlastet von der Arbeit. Und erwartet man dann jetzt von dem Partner, dass der ein Auffängt die ganze Zeit? Ja, oder besonders leise ist oder alle Rücksicht auf Papa oder Mama. Weil Mama ist so gestresst oder Papa so viel Arbeit. In dem Augenblick gibt man die Selbstregulation ja ans System weiter. Die Kinder sollen dann leise sein, alle besonders nett sein. Der braucht jetzt unbedingt Ruhe. Ist halt die Frage, reguliere ich mich selber? Oder bin ich seit ihr mein Hilfssystem und müsst mich regulieren?
Und wenn ich ein äußeres System hat, was mich regulieren muss, ist das ein Erwachsenensystem und ich bin in Relation dazu kindlich. Wenn ich mich selbst reguliere, hat das System damit nicht zu tun und dann bin ich in dem Punkt halt erwachsen. Das ist auch eine bestimmte Art, wie mit dem inneren Kind gearbeitet werden kann. Und die Selbstregulation, das ist ganz wichtig, als Spoiler ich schon in den nächsten, die ist ganz relevant, um halt mit dem inneren Kind in der Partherapie zu arbeiten. Weil was kann man denn eigentlich machen in der Partnerschaft, wenn es ums inneren Kind geht? Und dafür ist die Selbstregulation
Ich muss sagen, ich erlebe nirgendwo so geile Abenteuer, wie hier in meinen Räumen. - Ich glaube, ja. Deswegen meist im Kinofilm sind für mich so langweilig. Weil die überhaupt nicht das wiedergeben, was wir wirklich erleben, wenn man echte Therapie macht. - Genau. Hast du schon gut angeteasert? Das wäre jetzt so meine nächste Frage oder Vorausschau auf die nächste Folge. Was passiert denn? Jetzt hat sie die Verantwortung abgegeben, aber sein inneres Kind ist ja noch da.
in der Beziehung und was macht er damit? Aber dafür müsst ihr nächste Woche wieder einschalten. Wir wünschen euch eine schöne Woche. Vergesst nicht zu abonnieren, zu teilen. Der Kurs, den gibt's ja auch schon bald. Der müsste schon längst da sein. - Der dreht ja vor. Der müsste schon längst da sein. - Genau. Wir freuen uns, wenn ihr nächste Woche wieder dabei seid. Tschüss. (Dynamische Musik) [Music]