Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von "Ein Fall für Falken". Willkommen zurück. Wir freuen uns, dass ihr hier seid. Wir haben natürlich wieder mit dabei unseren Lieblingspaar-Therapeuten Falkbionkufus. Und du, Star-Moderator bin. Was liegt's dann? Genau. Und heute geht es weiter mit unserem Fremdgeher als Chance-Thema und unserem Pärchen. Und wir haben sie ja letztes Mal stehen lassen, wo er sich dann bereit gezeigt hat, sich zu öffnen, hinzuschauen, die Moral mal bisschen beiseite zu lassen. Aber wo steht sie jetzt? Jetzt haben wir eine sehr spannende Situation. Ich würde gerne erst mal kurz etwas sagen zu diesem Konzept "Fremd gehen als Chance". Gerne. Es ist ja immer so, und das ist auch das Gespräch, was ich mit den beiden dann führe. Er hat ja gesagt, Mensch, Herr Kufus, jetzt bin ich soweit. Jetzt kommen die beiden bei mir in die Praxis. Und jetzt kommt quasi meine Chance, quasi ihnen ein neues Konzept zu vermitteln. Und das baue ich ungefähr so auf. Das ist immer ungefähr der ähnliche Aufbau, da ich sage, sie haben sich ja mal geliebt. Klar, so. Und dann gehe ich vielleicht mal kurz in die Vergangenheit und sage, wo war denn diese Liebe besonders groß oder besonders toll, was haben wir mal an anderen Sogenen so gemocht und so weiter oder wo haben sie sich reinverliebt, das heißt, es ist einfach nochmal aufbüllen lassen. Und dann ist ja irgendwas in der Zeit geschehen, was da quasi zu einer Dissamonie oder jetzt zu so eine Dynamik geführt hat, wo es dann halt einer so unzufrieden ist, also anfängt fremd zu gehen. Genau. Und genau darum geht es ja. Es geht ja prinzipiell um das, was passiert bei dem Paar. Ja. Und da ist jetzt fremd gehen als Chance, dann kommt das fremd gehen raus und dann macht es "Wuhu". Ja, dann ist die gesamte Sache, da fliegt einem alles um die Ohren, es wird alles weggesprengt. Es ist ein riesentur-Babo. Mit der Urknall. Wie so eine Art Urknall, genau. Dann hat man die Wahl. Und das sage ich den beiden jetzt. Dann hat man die Wahl, entweder auf dieser Grundlage wirklich ehrlich und wirklich offen über sich selbst zu reden, also bei sich selbst reinzuschauen, selbst Erkenntnis und diese Erkenntnis mit dem anderen zu teilen und sich dann auch für den anderen noch zu interessieren. Das ist wirklich immer so ein Dreischritte-Programm. Erkenne ich selbst Erkenntnis, Kommunikation über das, was in mir stattfindet. Das und das habe ich vermisst irgendwie. Da und da war ich traurig. Das war eine Schlüsselsituation, wo ich mich von dir getrennt gefühlt habe. Als du das und das damals zu mir gesagt hast oder das und das getan hast, da war mir klar, irgendwie das wird keine Zukunft mehr haben. Konnte ich mit dir aber nicht drüber reden. Diese ganzen Sachen rausbringen, ausdrücken. Und dann im Umkehrschluss, ich für den anderen interessiere, wie war es denn bei dir? Weil der hat ja auch solche Sachen erlebt. Und das sind diese drei Schritte. Und das ist jetzt quasi erstmal der Talk, den ich halt mache, wo die beiden reinkommen. dass ich Ihnen erstmal das erkläre. Ich erkläre Ihnen erstmal das Konzept von fremdgehen als Chance für euch, damit ihr halt wirklich die Beziehung leben könnt. Und es ist total verrückt, dass man ganz häufig sieht, dass dieser Liebhaber oder Liebhaberin, also wie er nachtwünft zu sagen, ist ganz häufig wie ein Katalysator, der halt die Dinge in der Beziehung katalysiert, also wie Schemische Reaktion, stellt ihr es vor wie eine Schemische Reaktion und bei der Schemischen Reaktion ist es sozusagen, du hast diese beiden Männchenweibchen, ja, die haben dann ihre irgendwie verbackene Dynamik, die irgendwo nicht sonderlich gut ist. Jetzt kommt der Liebhaber rein und dadurch, dass da reinkommt, BAM! Wachen die auf. Okay. Und wir sind mal da. Ja, wow, was ist das denn eigentlich? Und wenn du dann halt einen richtig coolen Partherapolten oder Partherapolten oder einen Prozess mit Freunden, egal, also dass du dann wirklich reingehst und sagst, okay, ich will dich und ich will mit dir weiter. Und dann ehrlich bist. Dann ist häufig das Fremdgehen, das wird sich jetzt vollkommen absurd an, mit einzelbesten Dinge, die dem Parasiten konnten. Es ist nur extrem schwer das zu sehen. Es ist extrem schwer das zu sehen. meisten sehen das nicht und bleiben in dieser Moralkeule drin und im Kopfkino und so. Also es ist unglaublich schwieriger Parcours, aber eigentlich ist es eine riesen Chance. Und da ich gezwungen bin, diese Chance zu sehen und zu nutzen und welcher ein schlechter Partherapeut ist, habe ich das direkt in den Konzept gepackt. Das Konzept der Logik der Liebe. Da steckt er hinter. Also wenn man sozusagen zu Fall kommt und therapiert wird nach der Logik der Liebe, Dann ist Fremdgehen nichts Schlechtes, sondern eigentlich eine Chance zu einer echten Liebe, zu einer wahren Wienwienbeziehung. Und gleichzeitig ist es aber auch was Total Schlimmes. Natürlich. Wir möchten jetzt die Leute nicht jetzt zu einem Ihren Fremden zugeben. Es hat mir mein Herz rausgerissen irgendwie sozusagen. Es hat mir den Boden unter dem Wenn ich habe gedacht, ich werde verrückt irgendwie. Also ich hätte nie gedacht, dass er das tut. Wenn Fremdgehen kann, so schlimm sein, dass es einen Menschen tatsächlich auch wirklich zerstört. Also wenn ihr eine andere Wahl habt, eure Beziehung zu retten. Dann nimmt er, dann ergreift er die andere Wahl. Das wäre besser. Man würde ohne Fremd gehen, direkt über das Thema. Wir wollen einfach nur aufzeigen, dass das Fremdgehen nicht automatisch heißt, dass man sich trennt und dass man, sondern dass man einfach das auch als Chance sehen kann. Ich finde das gut, wenn man das, sagt man, wenn das so eine Ambivalenz hat. Es ist beides. Ja. Und wir sind ja so gewohnt gerade durch unser ganzen Hollywood. Entweder der Russe ist böse oder der Russe ist gut. Der Ami ist gut oder er ist schlecht. ist immer schwarz-weiß. Nein, so ist die Welt doch gar nicht. Natürlich ist es eine riesen Katastrophe, es ist ganz ganz schlimm. Und gleichzeitig macht es doch für mich als Therapeult nur Sinn, das als Chance zu begreifen, weil sonst mache ich doch einfach einen riesen Job. Und damit ist es beides. Und wir sind halt einfach gar nicht mehr gewohnt in der Situation, sozusagen systemisch am Beak, also mehrdeutig. Also systemisch am Beak ist das Fachwort, Ja, das sozusagen die Deutungsebenen, dass wir viele Deutungsebenen in einer Situation drin haben. Und für uns als Therapeut ist doch wichtig, welche Deutungsebene nehme ich, wie wir in der letzten Folge haben. Nehme ich die moralische, ja dann ist sie platt und er hat Recht. Das heißt, die Dynamik, er sozusagen dominiert das Feld und sie verschwindet, wird dadurch ja noch größer. Er hat das moralisch Recht und sie hat gefehlt. Damit muss die Dynamik doch so sein, sie kommt auch noch oben. Wir wollen noch in eine Win-win-Dynamik. Also wenn wir schon von Logik der Liebe sprechen, wollen wir in eine Win-win-Dynamik. Das heißt, die Moral-Keule würde die Dynamik noch verstärken, die ins Problem geführt hat. Wenn ich sage, ne, ich bin interessiert, die systemische Ambique, diese Deutungsebene nicht. Ich sage, was mal auf, Leute, was war denn zwischen euch? Wieso kommt denn dazu, dass ihr beide den gleichen Wertekamer hat und sie sich quasi mörder weniger auch bewusst zustimmen, ich speise die Liebe von außen ein, weil ich die von dir nicht krieg. So, und jetzt sind wir auf der Ebene des Herzens, auf der Ebene des Liebes. Und damit haben wir ein ganz anderes Spielfeld. Und das kann auch immer sein, dass sie da viel kompetenter ist als er. Und damit hätten wir Duma sofort die Dynamik schon rumgedreht. Aber das sage ich denen alles nicht, ich gebe erst mal nur eine Logik. Das siehst du denn alles nicht, sagen wir das genauer. Wenn du das lernen möchtest, dann komm in die Paarakademie. Ja, das ist immer so verrückt, weißt du? Man setzt eine Intervention und hat hinten ein ganzes Bücherregal im Hintergrund, warum man die setzt. Ja, genau, richtig. Deswegen sitzt ja auch Falk von der Bücherregal. Also, so ganze Wissen. Wo es gibt, das nicht um. Wenn man von guppst, oje. So, jetzt aber noch mal zurück zu unserem Paar. Jetzt sind mich interessiert. Genau, zurück zum Paar, genau. Wo ist sie jetzt? Wo steht sie? Also, kannst du jetzt mit denen gemeinsam arbeiten, ist sie jetzt auch bereit? Ja, natürlich. Das ist ja genau der Punkt. Das ist endlich, endlich sind wir so weit. Also das ist ja genau der Punkt. Also noch mal, es hat bei vielen Paaren, gerade wenn die so honorig sind, ja, also nicht wohlhabend oder erfolgt, sondern honorig, dann brauchen unglaublich lange Phase, bis sie bereit sind, mit zu arbeiten. Ich glaube, sie ist jetzt schon woanders. Ich dachte, sie... - Ja, Frauen, wa? Nee, ich glaube, sie ist schon woanders. Was jetzt... Das erste ist irgendwie, dass er jetzt einfach anfängt, ihr zuzuhören. Ja. Und das, was sie mitteilt, ist, dass sie... sich in der Beziehung... dass sie so wie verschwindet, so wie klein wird. Also sie fängt an diese Dynamik. Ich beim ersten Mal schon gesehen hab, ihm jetzt mitzuteilen. und spricht diese Dynamik an. Und damit ihr so bewusst ist, kann ich das natürlich auch leichtes Gespräch in diese Richtung bringen. Also, dass sie sich, wie verschwindet. Ja, wie so eine Blume, die verwägt, oder? Ja, oder was was in Schatten blühen. Genau, also die Blume im Schatten kann ja auch nicht ja blühen und so fühlt sie sich. Genau, und so fühlt sie sich und das teilt sie ihm mit. Und wie fasst er das auch? Und für ihn ist das sehr schwierig, weil er quasi sozusagen das tut, was wir eigentlich alle immer tun. Wir haben nach Gregory Batesen vier Lernstufen. Und die erste Lernstufe ist die bewusst, ist es nicht zu theoretisch, haben wir das Gefühl, dass langweilig die Leute total. Ja, also könnt ihr uns ja mal sagen, wir Frauen fragen wir euch nicht. Ich habe das jahrelang einmal alles weggelassen, weil ich immer dachte, es interessiert EGA kein. Und jetzt bin ich dabei, das die ganze Zeit zu erzählen. Ich glaube, es ist langweilig die Leute. Also sag mal, sagen wir mal. Also das ist viel Lernstufen nach Gregory Batesen. Wenn ihr das langweilig findet in den Theoretal, dann schreibt uns in die Kommentare. Und wenn nicht, dann schreibt es auch in die Kommentare. Genau, weil ich will das mich wissen, weil ich muss es ja nicht erzählen, ich weiß es ja eh. Aber ich bin interessant, also weiter im Text. Also Gregory Bateson ist quasi der Begründer, also die gesamte Therapieverfahren, der kommt aus den Fünfzigeren, die ganzen Grundlagen gehen alle auf Gregory Bateson zurück. Und Gregory Bateson ist wirklich ein wirklich richtig genialer Mensch, also er hat wirklich geniales Zeug gemacht. Aber auf jeden Fall hat er sich auch über Lernen Gedanken gemacht und hat gesagt, die erste Stufe des Lernens ist die unbewusste Inkompetenz. Auf guter Stift, ich weiß überhaupt nicht, dass ich es nicht weiß. Das trifft auch irgendwann Herren volle Kanne zu. Er ist vollkommen unbewusst über seine Inkompetenz. Erste Lernstufe, und Gregory Batesons Clever, er weiß viel über Lösungsfokussierung und über Hüppener Therapie, er definiert das schon als erste Lernstufe, dass ich denke, ich kann es, obwohl ich es offensichtlich nicht kann. Damit kommen sehr viele Herren rein. Viele Herren, da ist die Ehe schon abgebrannt, die Frau ist schon weggelaufen, die ist schon ausgezogen, die haben schon Anwaltsbriefe, das kriegen wir schon noch alleine hin. Unbewusste Inkompetenz. Dann kommt die zweite Lernstufe, das ist die Bewusste Inkompetenz. Und warum ist das so genial, dass Gregory Bates und die schon als Zweite. Ja, also die Bewusst-in-Komposition. Jetzt weiß ich, dass ich es nicht weiß. Jetzt weiß ich, dass ich es nicht weiß. Und das ist doch der schamvolle Vorgang. Stell dir diesen Mann vor, mir diesen unglaublich seltsicheren Händeldruck, der halt irgendwie von den Leuten das Geld entgegen nimmt. Sag, bei mir ist es sicher, wir machen das alles so. Und dieser Mann muss jetzt verstehen, dass er nicht kompetent ist, seine Frau erblühen zu lassen, sondern dass sie in seinem Schatten steht und irgendwie unter ihm verwältigt und dass es einen anderen Mann gibt, der diesen Job für ihn übernommen hat. Das soll er jetzt erkennen. So mal gerade eben, so ein Bruffaler beim Herrn Kufus rumsetzt. Also es gibt nichts Schlimmeres für die Menschen als diese Art von Selbsterkenntnis, die ihr Selbstbild beschädigt. Da steigt eigentlich so gut wie jeder aus. Und deswegen hat Gregory Bates gesagt, Hey, super, du bist schon einer zweiten Lernstufe. Du hast schon richtig was begriffen. Du hast mich begriffen, dass du es noch nicht begriffen hast. Du siehst deine Inkompetenz. Aber Fortschritt. Und das ist der schwerste Punkt. Das ist der aller aller schwerste Punkt. Und den haben wir jetzt in der Sitzung. Es gibt auch noch zwei weitere Lernstufen, die sind ja heute nicht wichtig, weil ich will nicht zu viel Theorie machen. Das ist heute der Punkt. Das heißt, der Mann muss sich tatsächlich, und er ist ja total intelligent, dass er versteht, ja auch, was seine Frau sagt. Er versteht, dass die ihm erzählt, dass er quasi sie so beschattet, mit seiner Art und Weise, mit Sonne, Licht schattet. Also sie so beschattet, dass und dass ein anderer Mann das kann und macht und dass sie deswegen zu diesem Mann gegangen ist und mit dem, mit dem Beziehung angefangen hat sie leben über Jahre. Und das muss er jetzt quasi sozusagen an sich ran lassen. Jemand, der seit Jahrzehnten gewohnt ist, so gut wie gar nichts an sich ran zu lassen, weil, und das berichtet er dann auch, und er sagt dann auch, also irgendwann kommt er noch zum Du, oder irgendwann sagt er, der Kufus, wir müssen glaub ich aufs Du gehen, sonst kann ich hier nicht weiter reden. So, wunderbar, also das nimmt mich auch wieder einen Punkt, wo er sich einlässt. Er sagt, das kann ich nur im Du besprechen. Also der kommt dann irgendwann bei ihr dieser Vorwurf gegen ihn und sagt, oh, bist du so stumpf. Warum kriegst mich so wenig mit. Also so ein bisschen so was ist denn mit dir los? Das lässt er auch richtig an sich ran. Also er merkt so richtig wie das so so wie so Tröpfchenweise, wie so Gift ihn einzig hat, so dass er richtig merkt, irgendwas ist komisch. Warum? Ich habe so eine tolle Frau, warum sehe ich die nicht richtig? Warum kann die nicht erblühen? Und wieso kann das jemand anders? Und warum kann Es geht um seine Potenz. Das ist ja unglaublich potenter Mann. Und das hat er so eine emotionale Nichtpotenz. Und da fragt sie ihn halt, warum bist du so stumpf? Warum kriegst du das nicht mit? Warum spürst du das nicht? Du kannst doch so viel spüren. Und das ist ja das Verrückte bei ihm, weil er hat ja diese Ressource. Die monetarisiert er ja auch unglaublich gut in seiner Notarsgeschichte, aber er hat ihn in seiner Privatbeziehung abgeschaltet. Und da kommt natürlich klar, müssen wir jetzt gar nicht groß, er ist nur so ein Nebenfeld, klar, da geht natürlich seine Kindheit zurück, er hat noch drei Brüder und er war der immer, der alles mit sich selbst ausgemacht hat. Er hat alles mit sich selbst ausgemacht, er hat auch nie eine, und wir haben auch immer der erfolgreichste, er hat immer alles für sich selber geklärt, er hat sich nie wirklich richtig geöffnet, und darin liegt auch sein Erfolgsgeheimnis. Das heißt, er hat immer so eine hidden Agenda, in dem er da nix und draußen hat er wie so eine Nutzoberfläche. Und da quasi ist Sie jetzt mit runter gefallen. So weit reflektieren die das alles, aber da soll die Geschichte jetzt gar nicht lang gehen, sondern die Geschichte geht da lang, dass sie diese Dynamik erkennt und gar nicht sicher ist, ob sie das mit ihm überhaupt weitermachen. Ja, das glaube ich. Das waren nämlich auch so meine Intention. Das habe ich mir irgendwie gedacht, ja. Deswegen hatte ich so nachgefragt, was jetzt mit ihr ist, weil ich mir irgendwie dachte, ich glaube, sie ist schon an einem ganz anderen Punkt. Aber bei uns Frauen ist es ja oftmals so, das arbeitet ja sehr lange. Also wir Wir kennen Dinge recht früh und dann arbeitet es erst mal an uns. Dann beobachten wir das und dann gucken wir, wo geht die Reise hin. Und ab einem gewissen Punkt hast du die Entscheidung irgendwie getroffen. Und da kann das gegenüber machen, was es will. Du hast dann einfach diese Entscheidung für dich getroffen. Und dann ziehst du diese Entscheidung auch durch. Und das ist, ob es dann richtig oder falsch ist, aber man kann dann indem man nicht zurück. Und ich denke, da ist sie jetzt wahrscheinlich, oder? Sie hat jetzt die Entscheidung getroffen, dass sie das mit ihm erst mal nicht weitermachen. Also er versucht, er sozusagen, ihm wird das sehr klar. Und er hat so eine Art von Meditation. Also er hat quasi so einen Yachtschein, oder er läuft zum Gewehr und zum Wut da so rum. Ja, das machen hier viele. Das ist ja hier so, ist ja hier so, also, ja, es hat viel Land hier. Muss auch passen, dass die nicht hier haben. Wer von der Tür steht da? Ja, Kuh, was hat man hier jetzt? Mit einem Waffenschein, man muss immer Waffe und Munition getrennt voneinander, aber auf, das ist wichtig, das gehört dazu. Da ist auch sehr akkurat, da gibt es auch so ein Schrank, das wird abgeschlossen, das ist nicht wie in den USA, nee, nee, nee, das ist Deutschland. Und auch dazu Preußen. Das steht da dann gleich vor der Tür, Herr Kuh. Ich habe gar nichts gemacht mit nur einer Therapeut. Moment, Moment, Moment. Moment, irgendwas ist hier schicken kann. Stopp, stopp, das läuft was falsch. Ich bin nur nett, er hat wollen. Ja, ja, nur. Ja, weil er jetzt zerstört. Du wusst den kompetent. Also er meditiert halt viel. Also ich wollte eigentlich sagen, er läuft mit seinem Gewehr oder sitzt auf dem Hochsitz rum und er denkt halt wirklich viel nach und sie ist aber tatsächlich wirklich, wie du schon sagst, also sie ist so... Sie will aus dieser Dynamik raus. Sie will einfach daraus. Sie sagt, ich will das so nicht mehr leben. Ich habe keine Lust mehr, in deinem Schatten zu setzen. Ja, sie möchte blühen. Sie möchte auch rein. Sie möchte blühen und sie sagt, pass mal offen. Bei diesem Mann da, da blühe ich. Ja. Und du hast so viele Chancen gehabt. Du bist seit Jahren mit mir zusammen. Ich habe es so häufig mit dir geredet. Ja, und ganz ehrlich irgendwie. Du hattest alle Zeit der Welt. Du hattest alle Chancen der Welt. Ich habe dir alles gegeben. Jetzt, wo es zu spät ist, da guckst du hin. Und das ärgert sie auch. Ja, kann ich verstehen. Und das ist auch ganz häufig so, dass Frauen sich so ärgern. Ja? Das heißt, sie sagen, dass es wirklich so häufig gibt. Ich sage dir das seit 20 Jahren. Jetzt kommst du einmal zum Erkufus und bilme. Das ist bei uns übrigens genau das Gleiche, ich erzähle Falk auch immer Dinge. Und dann geht er zu einem Kumpel, der sagt, du bist gleich. Dann kommt er also ganz als heuriger Moment wieder hier rein und sagt, pass mal auf, Matlin. Das und das machen wir. Ja, hab ich dir schon die ganze Zeit gesagt. Also auch hier in der Podcast-Dynamik spiegelt sich das manchmal ganz gut wieder. Weil Mattlen, dann kann ich jetzt auch was berichten über dich, weil Mattlen hat immer die Idee Männer sind so. Und dann reg ich mich immer schrecklich drüber auf und sage ja dieser Mann oder diese fünf Männer oder diese hundert Männer, aber diese anderen fünfhundert Männer sind halt anders. Ja, das ist auch noch eine Learning-Cover auf meiner Seite, das ist schon so. Da könnte mir auch noch mal eine gute Folge zu machen vielleicht. Jetzt gibt es ein schönes Buch, das heißt irgendwie, warum Frauen von der Venus kommen und Männer vom Mars und Frauen schlechter einparken. Und Männer sich besser schminken können. Genau. So, und das halte ich ganz ehrlich gesagt. Ich halte das für den totalen Blödsinn. Echt? Ja! Ah, siehst du? Und ich finde es total einleuchten, weil ich glaube schon, dass das was mit unserer Genetik zu tun hat, warum Dinge so sind. Und dann gibt es aber wiederum was anderes, das finde ich vollkommen genial. Caveman. Hast du schon mal Caveman gesehen? Nee. "Caveman" ist sozusagen ein Höheldrama. Da geht es also auch um Beziehung. Ja. Und das wird nur mit einer einzigen Person gespielt. Das ist vor, glaube ich, 20 Jahren im Broadway, also in New York geschrieben worden. Und das wird seitdem immer wieder von unterschiedlichen Schauspieler auf der ganzen Welt aufgeführt. Wenn man mal "Caveman" finden, das ist so lustig. Das ist genau das, der Mann schleppt dann die Frauen die Höhle. Und es ist wirklich jedes Stereotyp, was da irgendwie drin ist, wird da drin verwurscht. Aber es wird so verwurset, dass du denkst, so ist die Welt und nicht anders. Und es ist zum Brüllen. Es ist so lustig. Aber wir können da wirklich mal eine Folge darüber machen über diese Stereotypen. Und ob das wirklich so ist. Und was da halt dran ist und was nicht da dran ist, da müssen wir dann allerdings, da müsst ihr euch aber darauf einstellen, da gibt es eine ganze Menge Hörenforschung. Also das wird jetzt nicht einfach nur so auf dieser Comic-Ebene abgehalten. Nein, das ist mir nicht gerade noch spannend. Das gehen wir wirklich tief rein und gucken auch wirklich sozusagen, was im genetischen Kod anders. Und das ist ja der springende Punkt, was ist Kultur? Also wenn du so ran gehst, ist ja die Frage, was haben wir kulturell erlernt? Also da wäre ja die Frage zum Beispiel sozusagen, wenn ich jetzt in China groß geworden wäre, also mit den gleichen Genetik. Beste vielleicht auch anders. Ja, dann hätte ich eine ganze Menge anders. Ich hätte eine ganz andere Art zu denken, ich hätte eine ganz andere Art zu lieben, ich hätte eine ganz andere Art zu essen, ich hätte eine ganz andere Art von Freizeit, ich hätte vielleicht eine ganz andere Art von Spirritualität. Also das ist ja alles kulturell. Aber ich sehe vielleicht genauso aus. Ja. Und das ist ja genau der Punkt. Also der Punkt bei dem sozusagen Frauen von Venus und Männer von Mars. Oder Matt Lehm auch sagt, Möller sind heute so. Da sind wir uns ja running back hier. Aber zurück zu unseren Paar, wo wir wieder jetzt stehen können. Das hat jeder mal über den anderen so eine Geschichte erzählt. War notwendig, oder? War notwendig. Wir wollen ja auch mal ein bisschen auflockern hier. Beilge und ich arbeiten jetzt schon so lange zusammen. Ich glaube, ich trinke erst mal einen Schmuck. Der Dring passt übrigens zu deinem Kostüm, ne? Ja, ja. Hab ich extra heute so abgestimmt. Dann hab ich eigentlich unbewusster gemacht, ich hab das Letzten schon so gemacht, ne? Da war das auch so. Da kam ich auch hier mit einem Smoothie rein und der war genau... Es war ein anderes Shade of Pink. Okay, Herr Kuhfuß. Back to Business. Ja, und sie ist halt auch sauer, dass er das so... Ja, sei diese Chance so lange nicht genutzt hat. Ja. Das ist für sie wirklich so... Das nimmt sie in den Übel. Und sie nimmt im Übel. Das ist halt auch wieder das Schöne bei den beiden. Also, dass sie jetzt, also jetzt kommt sie auch viel stärker raus. Also die Dynamik hat sich komplett verändert. Das war ja mein erster Idee. Meine Idee war ja, die Dynamik zu verändern bei den beiden. Und das ist nicht aus dieser Schatten und sie so und so. Und sie kommt aber mit sehr auch wirklich so mit... Das sind Vorwürfe, aber die werden gar nicht so als Vorwürfe formuliert, sondern die kriegen so eine Art, die hat so eine Klarheit. Ja. Weil es ist nicht so, für wegen du hast, sondern sie sagt das. Und dadurch wird der Vorwurf aber eigentlich schlimmer. Okay. Dass sie ihm das nicht vorwirft, sondern sie stellt das so fest. Du hast eine Chance gehabt. Du hast so viele Chancen gehabt. Und du hast das immer nicht genutzt. Ja. Und dadurch, dass sie das einfach so feststellt, kommt es nicht so einem Diskutere oder das kommt da nicht zu. Und er nimmt das dann immer mit auf seinen Hochsitz und trägt das mit sich so rum und lässt das durch seine eigentlich relativ weichen und sensiblen Körper, den er ja hat, durchfließen und öffnet sich Stück für Stück hier in der Therapie. Also der macht eine richtige Wandlung durch. Der macht eine Transformation durch. Die langsam, langsam. Also es ist so, ne? Aber sie... Ja, und ich glaube damit endet dann auch diese Folge jetzt erst mal, dass sie sagt, sie Sie trennt sich jetzt erstmal und zieht mit ihrem Liebhaber zusammen. Also ihr merkt schon auch in meinem Gesichtsausdruck, das ist natürlich überhaupt nicht das, was ich mir so wünsche oder was ich mir vorstelle. Allerdings ist es für mich wichtig, ich muss den Rahmen halten. Also ich darf jetzt ja nicht zu viel Persönliches reingeben. Allerdings sage ich in der Parttherapie immer, ich bin parteisch. Herr Kuh, Sie wollten mal jemand neutrales das erzählen. Aber rein technisch gesehen gibt es überhaupt nichts Neutrales in der Therapie. Das ist total unvogelig. das inter-intersubjektiv. Aber ich will die Leute ja nicht belehren, darüber, das ist ja, ich bin ja nicht der, der, der Klug, Scheiße, ja, so, sondern. Aber was ich dann immer sage, ich bin parteiisch, also ich mach die intersubjektive Perspektive auf, weil eine andere kann ich gar nicht haben und sag, ich bin parteiisch für eure Beziehung. Ich bin parteiisch für euch, also vor euer "wir", nicht für dich, nicht für dich, sondern für euch beide. Ja, das heißt, und dann ... ich bin der letzte der Kapitän, der vom Board geht. Also wenn das Ding abläuft, bin ich der letzte, der geht. Und man einfach klar zu machen, ich begleite das bis zum Ende... ... und genau das sage ich jetzt auch wieder. Ich sage, pass auf, pass auf. Halt. Das Ding ist noch nicht zu Ende. Und sie sagt aber, und das finde ich sehr gut, sie bleibt in dem Therapieprozess. Ah, okay. Das ist echt extrem wichtig. Da habe ich auch gesagt, also das ist mir wirklich wichtig. ... macht das,... ... aber macht,... ... bleibt in dem Therapieprozess. Und das haben die beiden sich auch zugesagt,... ... das haben wir am Anfang nicht erzählt,... ... die haben gesagt, sie machen mindestens... ... ein halbes Jahr lang zusammen Therapie. Und das ziehen die auch durch. Das habe ich auch gesagt, unter anderen Bedingungen... ... würde ich die nicht nehmen,... ... weil sonst... ... kann ich das nicht halten. Also ich muss immer... - Ja, du musst das schon begleiten. Ja, ich muss... ... ich muss für mich das Gefühl haben... ... und auch die Vision,... ... ich kann denen wirklich helfen... Ja. ... und ich kann die dahin bringen,... ... was am Ende halt... Logik der Liebe, die Win-win-Beziehung ist. Und wenn ich dieses Gefühl nicht habe, dann nehme ich die gar nicht. Dann arbeite ich nicht mit denen. Ich muss das Gefühl haben, das wird was. Das kriegen wir hin. Und das habe ich denen quasi versprochen. Und dann sage ich, das sind die Bedingungen. Halbes Jahr müsste ich hier zusammenarbeiten. Und das macht ihr auch. Und jetzt wird es richtig, richtig spannend. Jetzt wird es spannend. Es sieht aus. Es sieht aus. Sieht aus, so lieb aber. Ja, schön. Wir werden sehen, was Leid macht. Und lässt sie mit zwei Kindern? Also eher behält ihr Kinder aus. Ach so. mit den Kindern zuholt. Also er muss jetzt wirklich Zeit. Ja, es ist für ihn ein riesen Ding, weil er hat ja immer nur gearbeitet, er hat alles gemacht. Also sie hat ja quasi die Emotionen gemanagt. Ich steige aus. Deswegen hat er auch den Liebhaber, der hat die Emotionen gemanagt und er hat das gegessen. Also die klassische Teilung halt. Und jetzt auf einmal sozusagen rutscht diese Kinder bei ihm rüber und sie geht aus diesem schönen Haus damit garten raus. Und macht jetzt mal ihr Das wollen wir sehen. Ich bin gespannt. Ich hoffe ja auch. Wie gesagt, wir haben immer noch die Parkakademie. Also wenn ihr auch sowas habt und nicht wisst, mit wem ihr darüber reden sollt, dann gibt es dort einen geschützten Raum, wo ihr euch gerne austauschen könnt. Natürlich wird Falk da auch immer mal vorbeischauen. Ich bin da drin eingesperrt. Ich lebe in dieser Parkakademie. Das ist also eine Online-Parkakademie. Da gibt es einen kleinen Falk, der ist eingesperrt. Wenn mit euren Themen. Dann könnt ihr erst mal dringend gerne tun. Genau, dann kommt das. Wie immer teilt den Podcast gerne. Wir freuen uns über jedes Rating. Ich weiß gar nicht, wie man das auf Deutsch sagt. Wie sagt man, gibt uns fünf Sterne? Im amerikanischen sagst du immer, geh mal so 5-Star Rating. Das wird auch eine Kanche heißen, könntest du auch? Ich glaube, man sagt hier, auf jeden Fall freuen wir uns über Rate and Review. Das hört sich immer so schön an. Rate and Review. So sagt man, also Kommentare schreibt ihr ja schon, die lesen wir übrigens auch super gerne, beantworten sie natürlich auch. Und ja, wir freuen uns dann auf die nächste Folge, wie es da weitergeht. Es bleibt spannend hier bei "Ein Fall für Falk". Habt eine schöne Woche. Tschüss! Tschüss! Tschüss! Tschüss! Tschüss! Tschüss! Tschüss! Tschüss! Tschüss!