Herzlich willkommen zu einer neuen Folge mit unserer Star-Moderatorin Madeleine Stanev. Und unserem Lieblingspaartherapeuten Falk-Björn Kuhfuhs, heute schwarz-weiß, live in Farbe. Ein Fall für Falk, wir sind wieder da und wir haben viele Neuigkeiten.
Ja, und wir haben was Neues für euch. Ja. Wir haben Liebesbriefe.
Wir kriegen momentan echt viele schöne Kommentare von euch. Boah, richtig toll. Vielen Dank dafür.
Unglaublich viele Follower, aber die Kommentare, die wir bekommen, zeigt, dass wir genau auf dem richtigen Weg sind. So tiefe, so schöne und so persönliche Kommentare. Ja, und wir haben diese Liebesbriefe für euch.
Und jetzt gibt es zu jedem Podcast, den Themen, die wir hier haben, in jedem Podcast, gibt es nochmal als Liebesbrief für euch nach Hause. Und da kriegt ihr Aufgaben und könnt zu diesen Themen eurer persönlichen Sachen durcharbeiten. Und dafür müsst ihr euch dann in der Paarakademie einloggen.
Das heißt, wenn ihr euch in der Paarakademie einloggt, dann kommt ihr in einen Chatroom, das ist die sogenannte Love Lounge. Und da habt ihr an der Seite dann wieder eine kleine Bibliothek, wo zu jeder Podcastfolge es dann passend ein Journal, also diesen Love Letter gibt zur Logik der Liebe, das ist ja der paartherapeutische Ansatz von Falk. Und wo ihr diese Themen dann auch nochmal zu Hause gemeinsam mit eurem Partner aufarbeiten könnt, wenn das auf euch zutrifft.
Genau. Zum Beispiel Bindungsmuster, oder ihr könnt dann mal aufschreiben, was ist passiert, wo ihr in Verbindung gekommen seid, was wir jetzt ja gerade im aktuellen Fall behandeln. Wie fühle ich mich, wenn ich mit meinem Partner mich berühre, kusche? Es geht jetzt gar nicht um den sexuellen Akt an sich, sondern einfach erstmal, um eine Verbindung zu spüren auf emotionaler Ebene.
Wenn ihr das ausgefüllt habt und gemeinsam bearbeitet habt, könnt ihr euch dann auch im Chatroom austauschen. Wir beide haben die Vision, dass bei Paaren so viel mehr möglich ist, als einfach nur Liebe. Also nicht, dass Liebe nur einfach ist, aber dass man gemeinsam wachsen, sich nähern kann und auch gemeinsam eine Vision bedienen kann.
Ich habe irgendwann mal vor mehreren Jahren diese ganzen Erfolgscoaching-Leute, die mir ja eigentlich, ich finde die ja manchmal ein bisschen spooky, aber es gibt ja einen Punkt, der total genial ist, nämlich dass es immer um Vision geht und immer um Erfolg. Und das ist etwas, was der Paartherapeutischen Lehre weitgehend fehlt. Das heißt, es geht immer nur darum, quasi weniger Elend zu verursachen.
Also es geht immer darum, man ist immer in so einer Negativzone. Also es ist immer so, Paartherapie endet, wenn ich so mit dem Kopf über Wasser bleibe und ich absaufe. Dann ist Paartherapie erfolgreich und gut.
Und mich hat das auch immer so geärgert, weil die Paare rutschen ja immer wieder zurück. Das heißt, wenn die gerade mal irgendwie so über Wasser bleiben und ich absaufe, dann saufen die halt in drei Jahren wieder ab. Ja, da habe ich aber nichts gekonnt.
Und deswegen habe ich diese ganze Paar-, diese ganze Visionscoaching-Sache habe ich in die Paartherapeutische Lehre bei mir eingearbeitet. Das ganze Ding nennt sich ja Win-Win-Beziehung. Und es geht darum, dass ihr eine Vision habt, dass ihr gemeinsam die beste Version von euch lebt.
Weil wenn ihr einmal damit angefangen habt, dann habt ihr auch nicht mehr diese Rückläufigkeit. Also es geht nicht darum, quasi nur über Wasser zu bleiben, sondern es geht darum, das Surfbrett rauszupacken und auf den Wellen wirklich zu surfen, also wirklich was Gutes draus zu machen. Und dafür haben wir diese Paarakademie jetzt ins Leben gerufen.
Und da wollen wir euch halt einfach alles anbieten, was es aus unserer Sicht gibt, was man braucht, um halt eine wirklich gute Beziehung zu führen. Und was man dafür braucht, ist eine gemeinsame Vision, ganz klar. Und dann kann man sich auch positionieren, um die zu erreichen.
Genau. Und dort könnt ihr dann auch Kurse machen. Also es wird auf jeden Fall eine richtig schöne Spielwiese sein.
Sandkasten. Sag immer, es ist ein Sandkasten, sag ich immer. Mein Sandkasten.
Kathleens Sandkasten, die sind immer dabei. Guck mal, was man noch machen kann und so. Also es wird super spannend.
Wir haben so viele Ideen, wie wir euch mit einbeziehen und euch helfen können, weil wir haben da wirklich eine Vision. Und deswegen meldet euch auf jeden Fall in der Paarakademie ein. Da wird ihr schon für die letzte Folge, ne, für diese und die letzte Folge, also genau, richtig.
Also es wird jetzt sozusagen wöchentlich dann dort ein Worksheet für euch geben, aber nur, wenn ihr euch anmeldet. Ja. Nein, Link.
Ja, doch. Ja, na klar. Nur, wenn ihr euch anmeldet.
Also ähnlich wie, du kriegst nur ein Eis, wenn du zur Eisdiele läufst. Du kriegst ein Eis, aber komm zur Eisdiele. Oh, gute Idee.
Gehen wir nachher noch Eis essen. Wir können doch vorne zur Eisfrau gehen. Zur Eisfrau? So eine schöne lange Schlange.
Die machen das alles mit der Hand. Ja? Ja, ja. Oh, ist ja cool.
Ist ja fast besser als mein Eisladen. Das ist richtig toll. Das ist super toll.
So eine lange Schlange brauchst du immer viel Zeit. Du musst ganz lange immer stehen. Du kannst dich mit vielen Leuten aus dem Kiez unterhalten.
Also, aber wir sind ja jetzt bei unserem Paar. Ja. Und letztes Mal hattest du denen die Aufgabe mitzugeben, mitgegeben, dass sie sich über die Körper... Genau.
Die hatten halt immer diese unglaublich wilden, großen Auseinandersetzungen. Darunter gab es dann zwei Schichten von Gefühlen. Wut, Frust, Zorn.
Und dann darunter dann Einsamkeit, Verlassenheit, Verzweiflung. Und die Idee war, wenn die beiden sich körperlich verbinden, dass dann quasi das ganze Gebäude quasi zusammensinkt und quasi der Frust schmilzt und sie dann einfach gut sind und diese ganzen oberen Diskussionen eigentlich weglassen. Genau.
Und das haben die ja jetzt mal so ein bisschen probiert. Das haben die gemacht. Über ein paar Wochen.
Das haben die gemacht. Und jetzt interessiert mich, was bei denen passiert ist. Also das Irre ist, es hat einfach super funktioniert.
Das Irre ist, es hat wirklich super funktioniert. Und der Mann sagt auch, das überfällt mich gar nicht. Ich hatte das ja vorher noch nie gemacht bei seiner Frau.
Das war gar kein Problem. Ich habe mir das halt vorgenommen, habe ich gemacht. Und er sagt dann auch, das war für mich halt einfach so.
Ich habe mir das immer so überlegt, entweder habe ich jetzt wieder wochenlang Streit oder ich überwinde mich jetzt und nehme die einfach in den Arm. Und das war das Tolle, weil die ja so intellektuell waren und sich immer so viel überlegt haben. Der war immer so ganz einfach und ganz pragmatisch.
Er hatte immer sozusagen Stress, wochenlang oder in den Arm nehmen. Bevor ich wieder wochenlang die Folgen vom Nicht-in-den-Arm-nehmen möchte ich nicht haben. Dann hat er sie einfach in den Arm genommen und dann war gut.
Aber ich glaube, das ist auch so ein bisschen was Männliches. Also Männer haben ja sowieso, wenn sie dann ein Ziel haben, dann gehen die da auch drauf zu und dann setzen die das auch um. Genau.
Also ich denke jetzt, dass viele jetzt auch denken, wenn sie einen Podcast hören, das hat er sich ausgedrückt, das ist viel zu einfach oder so. Auch wenn wir selber so sprechen, denke ich, das glaubt ja kein Mensch, wie einfach das sein kann, wie man solche schwerwiegenden, die waren ja vorher schon bei ein paar anderen Therapeuten gewesen, dass man so schwerwiegende Sachen mit so einer einfachen Intervention wegkriegt. Aber ich glaube, das ist auch so ein bisschen die Krux, wenn man sehr intelligent ist, ohne dass wir jetzt wieder den ganzen Shitstorm uns zu... Oh Gott, ihr habt nur intelligente Leute und sie fahren alle Mercedes.
Mit großem Mercedes-Stern. Großer Mercedes-Stern, ganz großer Mercedes-Stern. Hier müssen wir euch vielleicht noch kurz erklären, wir kriegen so viele Kommentare, weil ich ja immer so etwas ungewöhnliche Kunden habe, und dann fahren die ja immer so große Autos.
Deswegen ist es ja zwischen uns immer so ein Running Game, so ganz große Mercedes. Die haben die dann aber auch wirklich. Also nein, aber es ist schon so, wenn du intellektuell sehr hochbegabt bist, dass du dann ganz oft die einfachen Dinge nicht siehst.
Das hast du ja ganz oft bei so intellektuellen Menschen so. Also ich habe auch in meinem Umfeld zum Beispiel einen Professor, also unser Nachbar, der ist unheimlich, unglaublich intelligent. Der arbeitet mit Pumpentechnik und der kann dir da irgendwelche physikalischen Gesetze rausrechnen.
Aber bei den einfachen Dingen, auch oftmals sozialen, oder der emotionalen Intelligenz, sagt man ja heutzutage, fehlt es. Weil die halt so sehr da oben sind und dann haben die gar keinen, da ist dann eine Diskrepanz zwischen Kopf und Körper. Und deswegen ist es nicht banal, sondern die sehen es einfach nicht.
Die sehen halt ganz andere Dinge und die versuchen das zu erklären und einen Sinn daraus zu ziehen. Aber im Endeffekt ist es halt auch einfach. Deswegen gehst du ja auch viel über Breathwork oder über Atemtechniken, weil das ist ja genau das, was dich wieder in deinen Körper zurückholt.
Weil wir ja wirklich biologische Wesen sind, mit einem Nervensystem. Und dieses Nervensystem beruhigt sich zum Beispiel schlicht und ergreifend durch Atmung, durch Körperkontakt. Und wenn du das ein kleines bisschen nutzt, also ohne das jetzt zu groß zu machen, kannst du dir halt einfach unglaublich viel intellektuellen Terror schenken.
Und deswegen ist es so einfach, er sagt, das funktioniert. Und bei ihr sagt sie, ja, ich habe das auch ein paar Mal machen müssen. Für mich war das aber irgendwie viel schwieriger, weil ich immer gedacht habe, na ja, jetzt muss ich das wieder machen und warum bin ich das überhaupt? Sie war gar nicht so pragmatisch dabei, hat aber gesagt, dass es sehr gut funktioniert und dass sie so gut wie alle diese Art von Streit weg hat.
Aber wenn du es mir jetzt so erzählst, dann habe ich so das Gefühl, dass sie es zwar gemacht hat, aber irgendwie nicht gefühlt hat. Na, du hattest das letzte Mal deine schöne Hypothese. Ich würde sagen, jetzt streuen wir die ein, weil die wird jetzt relevant.
Jetzt würde man ja sagen, super cool, jetzt können sie schwimmen, jetzt können sie nach Hause gehen, aber weit gefehlt. Das war auf jeden Fall erstmal die erste Schicht, hat super funktioniert. Wie war es bei euch? Das ist wichtig.
Wie war es bei euch? Hat es bei euch geklappt? Oder ist das jetzt nur irgendeine therapeutische Behauptung, dass so etwas unglaublich gut passen würde? Nur bei euch hat es nicht geklappt. Das ist wichtig. Also glaubt uns nichts, überprüft alles und wenn es klappt, ja.
Und wenn nicht, dann auch sagen, ich habe meinen Partner angefasst und wir haben uns berührt und genau so weiter gestritten wie vorher. Ja, dann ist irgendwo anders, dann sitzt das Problem irgendwo anders. Genau, aber jetzt lass mal deine Hypothese aufholen, die finde ich richtig toll.
Genau, meine Hypothese ist ja, dass das nicht ausreicht. Also bis zu einem gewissen Grad bin ich schon der Meinung, dass man über Körperkontakt und wenn man nochmal bewusst eben alle Schichten weglässt und sich da auf dieser ganz primären Ebene verbindet, dass das schon zu einer extremen Verbindung wieder führt, aber nicht auf Dauer. Nicht auf Dauer, wenn du eigentlich für dich selber gar nicht dein authentisches Ich lebst.
Also wenn du in diese Beziehung gekommen bist als jemand ganz anderes. Und das ist genau das, wie es jetzt in der zweiten Episode von diesem Fall weitergeht, dass sie sagt, das ist ja zwar weg, aber irgendwie ist er immer so müde, er ist immer so lustlos, er ist so abgeschlagen. Er verbindet sich da.
Er ist so gar nicht in dieser schönen Welt, die haben wir ja letztes Mal so beschrieben, diese schöne Waldorfwelt, also diese heile schöne Welt, die wir uns ja eigentlich in dem Sinne vielleicht auch alle irgendwo wünschen. Wie schön wäre es, wenn man in so einer Welt leben könnte. Die sie sich ja versuchen da aufzubauen und er ist so, er sagt, das nervt mich, der ist auch irgendwie so desinteressiert.
Also der ist immer wie müde, immer wie ausgelaugt. Und als ich ihn kennengelernt habe, da hatte der strahlende Augen, da hatte der so eine Vision. Ich habe mich da so verliebt, in dieses kleine Kraftpaket mit dieser Intelligenz und diesen kleinen Muskeln.
Und ich fand, das war so ein knuffiger Typ. Und dann hat er auch, dann frage ich so, ja was, dann sagt er, ja so eine Situation, da hat er so Purzelbäume gemacht, so einen Hang runter, so 30 Purzelbäume miteinander. Und dann Würreszeug und weiß nicht alles.
Und dann sagt er, der ist langweilig. Falk, den habe ich gar nicht geheiratet. Ist natürlich für ihn hart zu hören, aber er sagt, Mensch Falk, da hat sie recht.
Ich sehe das auch so. Ich glaube auch, dass er sich da einfach nur überwindet. Ja, aber jetzt muss ich auch wieder sagen, ich finde das ja auch gut, dass die beiden so ehrlich sind.
Total. Also ich finde das ganz toll, das sage ich denen auch sofort, die sagen, Mensch, ich finde das toll. Dann sagen sie auch, Falk, das ist irgendwie die Atmosphäre bei dir.
Das ist bei dir irgendwie, wir fühlen uns so sicher und so aufgehoben. Das sagt er sonst auch nicht. Das stimmt.
Aber bei dir sagt er das einfach. Das ist aber bei dir auch so. Wir hatten noch gestern erst den neuen Kunden, der reinkam und irgendwas von Steinen geredet hat, weil er deine Energie so gut findet.
Aber es stimmt, ich kann das selber bestätigen, dass man sich bei dir total aufgehoben und gesehen fühlt. Das ist super. Und ich finde das dann auch so stark, dass sie es einfach so zugeben.
Weil das sind ja alles Sachen, die sagt man dem Partner nicht. Das will man dem nicht sagen, das versteckt man. Vielleicht traut man sich da manchmal auch nicht.
Aber dadurch, dass du den Rahmen dann hältst und denen auch diese Häppchen hinwirfst, fühlen die sich dann sicher, sich da zu öffnen. Und das braucht es ja auch, damit man daran arbeiten kann. Ich meine, wenn du dann immer nur an der Oberfläche kratzt und dann nie richtig tief gehst, dann kannst du auch keine Veränderungen herbeiführen.
Und da muss es auch manchmal radikal sein. Also diese Kommentare haben wir auch bekommen, dass eben das gemocht wird, dass Falk da manchmal auch so radikal ist. Aber es braucht es auch.
Was war das? Weichzeichnerei? Manchmal schon, manchmal schon. Und ich glaube, es braucht auch diese radikale Ehrlichkeit. Ich hatte mal ein anderes Paar, deswegen könnten wir dich auch mal machen, ein ganz tolles Paar.
Die haben alleine fünf Sitzungen gebraucht, um sich vorzustellen. Das war so wie so eine Markus-Lanz-Show. Die waren natürlich auch irgendwie jetzt wieder von diesem unglaublich Wohlhaben und riesigen Positionen und Mehrsprache und viele Länder gelebt und so.
Aber die brauchten alleine fünf Sitzungen, um sich vorzustellen. Und da ich halt gemerkt habe, die brauchen das. Die brauchen ganz viele Reputationen, ganz viel Image.
Die müssen ganz viel aufbauen. Und da war ich überhaupt nicht radikal. Da habe ich auch überhaupt nicht interveniert.
Ich habe also quasi einfach mit denen Socializing gemacht. Markus Lanz gespielt, Markus Lanz gespielt und noch ein bisschen Markus Lanz gespielt. Und als sich dann fünf Sitzungen aufgebaut haben, dann kamen wir so langsam dazu, dass ich auch ein Problem als Paar mache.
Das hat mich total fasziniert. Und das ist auch so schön. Du gehst halt dann auf die Leute ein, also du schwimmst dann mit.
Und das braucht es auch. Du musst dich ja auch ein Stück weit auf diese Leute einlassen und deren Sprache sprechen oder deren Energien mitnehmen, damit sie dann das Gefühl haben, ich vertraue dir. Ich kann mich jetzt hier öffnen und kann so sein, wie ich bin.
Und bei denen, das war so toll. Der kam aus der Medienbranche. Und er hatte die Fähigkeit, unsere partherapeutischen Inhalte hat er immer so zusammengefasst wie so ein Artikel im Stern.
Mit vielen Bildern, guten Überschriften, gut gesetzte Farben. Also fast jede Sitzung in vier, fünf Worten, da habe ich damals noch gar nicht meine Audios aufgenommen, fasste der zusammen. Ich dachte immer so, krass.
Also ich habe den die ganze Zeit immer bewundert. Das gehörte natürlich zu seinem Image, dass er immer bewundert wird und so. Aber dadurch war dann halt auch dadurch, dass ich da mitgegangen bin, konnten sie sich dann halt im zweiten, im dritten und vierten Gang auch wirklich öffnen und haben halt auch mit mir über Dinge geredet, über die haben sie tatsächlich als Paar noch nie zusammen geredet gehabt.
Das ist toll. Noch nie. Und das ist so wichtig.
Genau. Und deswegen ist es auch teilweise einfach unglaublich wichtig, mit den Paaren einfach wirklich in ihre Welt zu gehen und das einfach so zu akzeptieren, dass sie merken, hey, der ist auf meiner Liga. Total.
Der kann das. Also der weiß, wovon er redet. Das ist nicht irgendein Schwätzer.
Und dann, wenn du dann halt irgendwie deine fünf Zirkel gedreht hast, jetzt müssen wir nochmal die Tür aufmachen. Und dann geht es los. Jetzt mal Butter bei den Fischern.
Genau. Und das haben die beiden, darum ging es jetzt eigentlich, das haben die beiden relativ zu Anfang. Und er sagt auch nochmal, es hat auch ganz viel damit zu tun, dass es beim ersten Mal so unglaublich gut geklappt hat.
Er hat gesagt, pass auf, du hast uns eine Sache gesagt. Und das hat ihn halt so reingehauen. Das war so gut.
Aber jetzt kommt dieser Punkt. Lass uns nochmal ein bisschen ... Wir gehen jetzt mal wieder zurück. Ich habe mich auch ein bisschen abgeschweift.
Ja, wir sind jetzt abgeschweift. Abgeschweift. Abgetrieben.
Abgetrieben. Segeln setzen. Sprost nehmen.
Wir sind mit dem Surfboard ein bisschen weggezwiegen. Gott, oh Gott. Wir waren eigentlich jetzt an dem Punkt, dass sie gesagt haben, okay, dieser Körperkontakt, der hat schon was gebracht.
Er ist so müde und lustlos. Er ist so müde und lustlos. Und sie, finde ich, ist auch so gezwungen.
Ja, sie sagt auch, ich bin aber immer noch irgendwie wirklich so ... Also, ich bin immer noch irgendwie so mäglich. Ja. Also, von der Grundstimmung her.
Also, ich lasse das jetzt nicht mal so doll raus. Und das klappt auch mit dem Dings und mit dem Verbinden. Aber irgendwie so ... Das ist wie, als wäre da noch so eine Blockade.
Und er sagt halt ... Die verschmelzen nicht so richtig, finde ich. Ja, und er sagt auch, fuck, das ist auch irgendwie immer so ... Das ist so ... Weißt du, ich muss immer so viel ... Also, wir finden das dann raus. Das sagen eigentlich beide.
Er sagt, ich muss so viel da reinstecken in die Beziehung, dass es zwischen uns funktioniert. Und da mache ich mit denen noch mal so was. Da sage ich noch mal, wie viel gebt ihr eigentlich in eure Beziehung rein? Ich mache mit denen so eine Art Energieskala.
Ja. Und sage sozusagen, null, ihr gebt gar nichts rein. Und zehn, ihr gebt alle eure Energie rein.
Was natürlich hoffentlich keiner macht in einer Beziehung. Das hast du, glaube ich, auch in dem Wheel of Love. Diese Skalen benutze ich sehr viel.
Ich benutze sehr viele Skalen, weil du halt einfach sozusagen bestimmte Sachen sichtbar machen kannst. Wie zum Beispiel, wie viel gebe ich rein? Und wie viel kriege ich raus? So ein bisschen bewusst machen. Ja, einfach mal bewusst machen.
Was für ein Verhältnis? Wie so eine Wippe, ne? Wie viel gibst du rein? Wie viel kriegst du raus? Ja, genau. Und da ist halt die Frage, wie viel sollte man in eine Beziehung reingeben? Und wie viel sollte man rauskriegen? Ja, richtig. Und ich weiß ja nicht, wie ihr das seht, aber ich denke, man sollte immer weniger reingeben und mehr rauskriegen.
Wie bei einem guten Job. Ja. Man sollte eine ganze Menge reingeben, wie wir mit einem Podcast.
Aber wir sollten auch was rauskriegen. Oder wenn ihr den Podcast hört, dann gebt ihr eure Aufmerksamkeit, eure Energie in diesen Podcast rein, weil ihr uns zuhört. Aber ihr solltet auch was rauskriegen.
Genau. Also unsere Love Letters. Ihr solltet was mitnehmen.
Ja. Zum Beispiel diese Skala. Und bei ihm sage ich, okay, wie viel würdest du denn jetzt reingefühlt? Das ist so eine gefühlte Skala.
Wie viel würdest du denn sagen, reingefühlt, gibst du denn rein? Er sagt, boah, das sind meistens 8,5 Prozent. Oh. Also richtig viel.
Und dann sage ich, wie viel bleibt denn noch übrig für deine Kinder? Er sagt, ja, 2,5. Sag ich, für deine Arbeit? Er sagt, ach, das mache ich mit 3,5. Das läuft so nebenher.
Und dann sage ich, für deine Freundin? Er sagt, boah, 1,5. Da kommt was übrig. Er sagt, der geht ja auch nie hin und so.
Also wenn er, dann ist er müde bei seinen Freunden und so. Und bei ihr das Gleiche. Und ihr sagt auch, ihr sagt, ich gebe 9 rein.
Also 9 bis 9,2. Ich gebe richtig viel in die Bezüge. Und dann frage ich die beiden, was holt ihr euch denn raus? Was kriegt ihr denn raus? Und da wird es still.
Da wird es wirklich still. Da sind beide so richtig, die gucken sich ja nur noch an und sagen erst mal gar nichts mehr. Und dann sage ich, na wohl nicht so viel, wa? Und das ist so, das ist wieder einer dieser Transformationspunkte, dieser Wendepunkte, wo den beiden irgendwie klar wird, das stimmt nicht.
Das stimmt einfach nicht. Wir funktionieren auf der Oberfläche, aber... Nee, das ist einfach, man gibt viel mehr rein, als man rauskommt. Und da stimmt ja was nicht.
Das ist ja falsch. Total. Das ist ja komplett falsch.
Ja, aber deswegen sage ich, sie funktionieren in der Oberfläche. Also sie sind ja, glaube ich, schon ein gutes Team. Die machen das toll.
Und wenn die bei Freunden sitzen, dann würde man jetzt auch nie denken, dass das da so gravierende Probleme sind. Aber jetzt wird ihnen das erste Mal bewusst, dass die gar nicht, gar keine Verbindung haben. Na doch, doch, doch, die haben eine Verbindung.
Nee, die haben nur eine Energie. Die sind effizienter. Die sind einfach, die haben einfach, die haben kein, die geben mehr rein, als sie rauskriegen.
Und das kannst du ja für jede Sache in deinem Leben machen. Du kannst ja bei jeder Lebenssituation sagen, jetzt zum Beispiel beim Segeln oder so, wie viel gebe ich ins Segeln rein, und wie viel kriege ich raus. Ja.
Wie viel gebe ich in eine Freundschaft rein, wie viel kriege ich raus. Klar, ist ein sehr kapitalistisches Modell, gebe ich ja zu. Also Return Invest ist ja hier die Frage.
Und ich habe ja ganz viel, gerade für die Männer, habe ich ja ganz viel quasi kapitalistische oder physikalische Sachen eingebaut. Also ich habe Paartherapie, als ich gedacht habe, wie vermittle ich das denn überhaupt, habe ich gesagt, Kapital, also ich muss das kapitalisieren, weil hier alle, die Männer können alle in Form von Geld und Kapital denken. Also meine Leute so.
Denken die alle, von früh bis spät. Die haben alle irgendein Business am Laufen, sind alle irgendwie selbstständig, oder sind Unternehmer oder Geschäftsführer. Das sind hier alle irgendwo.
Selbst wenn du ein Handwerker bist, denkst du immer da drin, was kriege ich raus. Wie viel stecke ich rein, was kriege ich raus. Deswegen habe ich einen Großteil meiner partherapeutischen Lehre sozusagen in kapitalistische Begriffe gepackt, weil das dann dem Mann sofort zugänglich ist.
Ich habe so ein Tool, das kann ich auf den Tisch stellen und sagen, was kriegst du denn raus? Dann sagt er ja nichts. Na ja, das ist aber schlecht. Na ja, das ist schlecht.
Und genau an dem Punkt sind wir. Und da sind beide, sagen, das ist aber schlecht. Wir stecken viel mehr rein.
Und dann ist ja auch klar, warum ist der müde, warum ist der schlecht gelaunt sozusagen. Ja, natürlich. Und wo kommt dann dieser ganz, na, die streiten jetzt nicht mehr, die verbinden sich jetzt wieder, aber trotzdem sind sie in einer absolut negativen Energieeffizienz.
Ja, genau. Und das ist nicht gut. Nee.
Oder können Sie auch bei Atomkraft sagen, weißt du, was bringt uns ein Brennstab? Müll. Wie viele Jahrmillionen müssen wir den aufbewahren? Und dann sagst du, das stellt aber nicht in einem guten Verhältnis wahr. Ja.
Und das ist eine Frage, die würde ich euch gerne mitgeben, dass ihr die quasi euch einfach in den unterschiedlichsten Bereichen eures Lebens stellt, gerade wenn ihr nicht zufrieden seid oder nicht glücklich, wie viel gebe ich rein und wie viel kriege ich raus. Und hat das eine gesunde Skala? Ist das eine gesunde Waage? Macht das Sinn. Macht das wirklich Sinn.
Und was bedeutet das jetzt für unser Paar? Naja, die sind da einfach sehr mit sich selber beschäftigt und sehr damit, oder wenn wir schon bei den Parteien, ne, jetzt so, die sind sehr mit sich selber beschäftigt, müssen unglaublich viel immer klären, aber kommen überhaupt nicht dazu, wirklich das, was sie haben, zu genießen. Aber bekommt man das jetzt gerade gezogen oder, also... Du hast ja auch so eine schöne These. Man bringt doch die These.
Eigentlich, du setzt da doch drauf. Du hast doch da eine richtig gute Idee zu. Also ich glaube, ich bin der Meinung, und das hatte ich ja schon in der ersten Folge kurz angeteasert, ich glaube, dass in diesem Fall das Paar erstmal einen gesunden Break einbauen muss.
Ich glaube tatsächlich, die müssen erstmal auseinander gehen, um wieder zusammenzufinden. Warum? Weil jeder erstmal für sich herausfinden muss, was er eigentlich ist und was er möchte. Ah, du meinst, sie gehen so viele Kompromisse ein.
Genau. Durch diesen, sag ich mal wieder, steinerischen Überbau. Also ich liebe Anthroposophen, ich habe Steine auch wunderbar gelesen, ich finde den toll.
Ich auch. Aber du hast ja trotzdem diesen unglaublichen Überbau und du meinst, dass sie sich darüber dann so, es gibt ja auch andere Sachen, so stark dieser Idee angepasst haben, dass sie sich selbst gar nicht, dass sie sich selbst nicht verloren haben oder was? Genau. Also jeder hat irgendwie so sein eigenes Ich, seine eigene Essenz verloren und dadurch, ich glaube, dass sie die von Anfang an nicht hatten, die wussten von Anfang an nicht, wer sie sind oder sind nicht ihrem authentischen Ich gefolgt.
Nee, das ist ein bisschen anders. Also die Idee ist richtig, aber die ist ein bisschen anders. Erinnere dich doch eher mit seinen Purzelbäumen und wie sie den so mag, mit dem Berg runter und so.
Ach so. Da war der schon so. Da war der schon so.
Und sie auch noch. Also noch zu Studienzeiten, weißt du, sie mit ihren lockigen Haaren, oder sie war ja wie so eine Elfe und so. Und da hatten die ja noch keine Verantwortung, weißt du.
Ja, und die haben das irgendwann alle... Da haben sie so Kano-Touren gemacht, da waren die da irgendwie in Kanada oben, haben so ein Kano, haben auch erzählt, haben so Bücher dabei. Ich frage die natürlich auch, sag mal, wann habt ihr euch denn das letzte Mal, das ist auch wieder so eine Übung für euch, wann habt ihr das letzte Mal euch selbst, wo wart ihr wirklich selber ihr, also wo wart ihr mit eurer Seele eins, wo war euer Wesen wirklich in euch drin, ja? Und er sagt, deswegen habe ich mich in ihn noch verliebt. Er hatte so schöne Augen, der hat so geleuchtet.
Und dann sage ich, gib mir eine Situation, wo war das? Und dann erzählen sie die Geschichte von Kanada. Da sind die durch Technik durch Kanada gezogen und haben ihr Kano auch teilweise getragen, Kanadier, ja? Und dann hatten sie bei einem Buch, da haben sie sich gegenseitig draus vorgelesen, ja? Also, klar, Intellektuelle lesen ja immer so ein Buch vor, ja? Und haben dann da geschlafen und sind da tatsächlich irgendwie drei Wochen durchgezogen. Das war, da waren wir komplett eins mit uns.
Da waren wir so naturverbunden, weißt du? Da waren dieses ganze Steine, aber nicht als Idee, sondern das war in deren Natur. Das war in den Vögeln, das war im Wasser, ja? Das war im Schwimmen, das war in den Körpern. Das hat in ihrer Seele pulsiert, da waren sie das.
Und dann sage ich, und wo habt ihr euch verloren? Wo habt ihr euch verloren? Und das ist bei ganz vielen Paaren so. Könnt ihr auch mal gucken. Das ist, wenn die heiraten, Kinder kriegen und dann kommt die Idee, wie geht Familie richtig? Und ihre Idee ist ja auch eine tolle Idee, aber die Idee hat sie quasi erdrückt.
Die Idee hat sie, die haben versucht so stark, diese Idee zu erfüllen. Ja. Wie mache ich das jetzt richtig? Dass sie sich selber verloren haben.
Diese ganzen Kekse. Ich denke nochmal an Weihnachten, die ganzen Kekse, was sie da alles aufbauen. Das ist ja alles schön, aber es ist auch eine Materialschlacht irgendwo, ne? Ja.
Und da sagen beide, ja, das ist wirklich wahr, Frank. Diese Idee davon, wie unser Zuhause, wie unser Ideal. Die wollen ja das Ideal leben.
Wir sind ja eigentlich Idealisten. Die Idee, wie unser Ideal sein soll, hat uns von uns selbst weggeführt. Es ist verrückt.
Aber wir haben so hohe Ideale und wir haben so viel gelesen und so viel versucht und haben uns dabei verloren. Ja. Und das ist auch ein ganz trauriger Moment.
Ja, das glaube ich. Es ist ein ganz trauriger Moment, wo wir wirklich alle drei so richtig betroffen da sitzen, weil das kennt ja jeder. Ich bin ja auch Idealist, so wie du.
Ich lebe ja für mein Ideal. Ich will ja, dass Paare wirklich glücklich sind und wirklich zusammen sind und ein tolles Leben führen, möglichst das beste Leben, was sie sich wünschen können. Und dann habe ich so ein Paar, die machen sich auf, die committen sich da drauf und dann scheitern sie gerade an der Umsetzung des Ideals.
Das ist schon echt wow. Und da sitzen wir alle drei so und gucken uns so an und denken, ja, das ist traurig, oder? Das ist traurig. Aber dass sie es erkannt haben, das ist super.
Das ist halt super. Aber jetzt immer noch müde. Immer noch kein Wort.
Und ich denke immer noch, meine Güte, ey, was soll das? Also es ist immer noch. Dann kamst du ja mit der radikalen Idee der Trennung. Genau.
Was soll die Trennung ihnen bringen? Sie haben dieses Ideal. Ich glaube, dass jeder nochmals für sich guckt, wer er eigentlich ist und was er eigentlich möchte. Vom Leben und auch von einer Beziehung.
Die haben sich füreinander quasi wie aufgegeben. Und zwar haben die einen Fehler gemacht. Den Fehler, ich weiß nicht, aber der Fehler ist eigentlich relativ zentral.
Das heißt sozusagen, die haben immer die Idee, berichten sie halt, ich sage, wie ist das überhaupt gekommen? Ich frage, Mensch, wie ist das gekommen? Wie ist euch das passiert? Und die sagen, Falk, ich glaube, das hat was damit zu tun, dass ich immer auf etwas für sie verzichtet habe. Also als die Kinder kamen, habe ich gesagt mit meinen Freunden, komm, das ist nicht so wichtig. Ich muss zu Hause sein.
Ich muss zu Hause helfen. Absolut richtiger Gedanke. Da ist überhaupt nichts verkehrt dran.
Und sie hat dann irgendwann gedacht, wenn er auf seine Freunde verzichtet, dann kann ich doch jetzt nicht einfach am Wochenende mit meinen Mädels wegfahren. Und dann hat er wieder gesehen, naja, wenn sie mit den Mädels nicht wegfährt, dann helfe ich ein bisschen mehr im Haushalt, oder? Und dann hat sie gesagt, wenn er schon so viel im Haushalt tut, dann sollte ich mich noch mehr um die Kinder kümmern. Das heißt, wir haben, und das ist total, ich glaube, das machen viele Paare, das wäre auch wieder eine Frage an euch, kommt auch wieder in die Love Letters rein, sozusagen, das heißt, man verzichtet auf etwas für den Partner.
Was ja erstmal gut und altruistisch ist, das gehört zu einer Beziehung dazu. Und dann sagt der andere, weil du verzichtet hast, verzichte ich noch ein bisschen. Und dann sagt er, ja, aber wenn du schon auf so viel verzichtest, dann verzichte ich noch ein bisschen, ja? Naja, wenigstens machen sie es.
Also es kann ja auch sein, dass einer verzichtet und der andere macht, ne? Also das ist ja schon mal gut. Das ist aber eine gute Basis. Und dadurch wird aber, dadurch wird das Leben immer kleiner.
Immer kleiner und eingeengter. Immer enger. Also jedes Mal, wenn einer verzichtet, weißt du, wie so ein christliches Ideal? Ja.
Ich verzichte, und das wird immer kleiner und immer enger. Und deswegen wird es auch immer anstrengender. Das heißt, es ist ein moralischer Überbau.
Und wie es sein sollte, also das Altruistische, was an sich eine gute Sache ist. Ja. Und das ist auch diese Dramatik oder diese Tragik von den beiden, ja? Und die erkennen, dass ihr Altruismus eigentlich quasi ihr Gefängnis oder diese Müdigkeit gebaut hat und dass sie sich deswegen verlassen haben.
Mhm. Selbst verloren haben. Ja.
Also das umgekehrte Modell wäre ja, du bekommst was. Ich bekomme was. Ich bekomme was.
Ja. Und weil du jetzt schon so viel gekriegt hast, kriege ich noch ein bisschen mehr. Ja.
Also das wäre wieder das Kapitalistische Modell. Oder das Egoistische Modell, ja? Naja, oder man beflügelt sich gegenseitig. Also ich mache das, und dann bist du da inspiriert von und machst dann deine Sache.
Und du kommst dann noch mehr in deine Kraft, ne? Richtig. Also so. Genau, genau.
Und so wird das dann eine gemeinsame Vision. Sie gehen halt nach oben. Richtig, genau.
Also sich gegenseitig beflügeln. Richtig, genau. Und das ist zum Beispiel eine dieser Fälle, ja, wo ich damals quasi angefangen habe, meine Win-Win-Spirale zu entwickeln.
Das heißt, du hast zwei, einfach kurz, also haben wir das schon mal gemacht? Ich weiß gar nicht. Ja. Du hast zwei Pole, klar, haben wir schon tausendmal gemacht bestimmt, ne? Du hast zwei Pole, Männchen und Weibchen, oder unterschiedliche Aspekte, ja? Muss auch gar nicht gestreckt für Tiefe sein.
Und dann quasi, sozusagen, gehst du immer tiefer runter. Du siehst die Loose-Loose-Spirale. Das wird immer weniger, immer negativer, immer weiter nach unten.
Und mit dieser Loose-Loose-Spirale kommen ja alle Paare an irgendeinem Punkt erstmal in die Spirale. Ohne Loose-Loose-Spirale kommt ja gar keiner hier rein. Ja.
Das heißt, irgendwo muss ich das Ding runterdrehen. Richtig. Und dann ist ja meine Aufgabe, mit den gleichen Menschen, mit den gleichen Potenzialen, mit den gleichen Situationen, mit dem gleichen Gehalt, das Ding in die andere Richtung zu drehen.
Und das wäre bei denen jetzt, intellektuell gesehen, ich mach was, du kriegst was, ich krieg was. Und dann wird es immer mehr, immer mehr, immer mehr, immer mehr, immer mehr. Ja, und dann wächst das ganze Ding in die richtige Richtung.
Und jetzt schlägst du aber vor eine gesunde Trennung. Oder schlag ich das jetzt vor? Entschuldigung, mein Finger hier brennt, was soll denn das? Du! Natürlich schlägst du das vor.