Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Ein Fall für Falk mit unserem Lieblingspaar Therapeuten Falk, Björn Kuhfuss und Madeleine Stanet, unserer Star-Therapeutin. Star-Therapeutin bin ich jetzt schon. Oh, habe ich mich besprochen.
Ja stimmt, du bist jetzt meine Therapeutin, super. Meine Unterbewusstsein macht dich. Genau, ich glaube, ich hänge jetzt schon so lange mit Falk rum, dass ich mich abfärbe, diese Therapeutensache.
Ja, es macht so einen Spaß. Madeleine war jetzt eine Woche nicht da, ich habe dich so vermisst. Ja, ich dich auch.
Und wir haben uns überlegt, wir machen eine kleine Sonderfolge zu einem recht aktuellen Thema. Wenn ihr up to date seid und Nachrichten verfolgt, es war ja auch in den sozialen Medien, glaube ich, ziemlich groß, dann habt ihr bestimmt mitbekommen den Fall von Colleen Fernandes und Christian Ullmann, was da ziemlich schrecklich ist. Und warum machen wir den? Weil wir da drin ein zentrales Drama unserer Liebesbeziehung sehen, was uns kollektiv alle anzieht.
Mir wurde über Jahre mein Körper geklaut. Der Täter war, wie ich jetzt weiß, die ganze Zeit ziemlich nah. Sein Name, Christian Ullmann.
Genau, also wir kennen natürlich die beiden nicht persönlich, wir können ja auch nur... Die waren nie bei mir, ich habe die nie getroffen. Also alles, was wir sagen, sagen wir über die Geschichte, die offiziell erzählt wird. Genau, aber wir dachten, es ist vielleicht ganz interessant mal zu hören, was Falk so als Paartherapeut dazu zu sagen hat.
Und du hast dir ja auch so ein paar Gedanken dazu gemacht. Du hast, glaube ich, so einen kleinen Ausschnitt gesehen von RTL Exklusiv, der dich dann auch so zum Nachdenken gebracht hat. Das war unglaublich.
Ich habe das irgendwie abends gesehen. Marlene hatte das vorgeschlagen. Ich so, ach nee, boah, mach ich nicht.
Und du hast so ein Heischen von Öffentlichkeit, da will ich gar nicht mit. Aber was ist genau passiert? Über mehr als zehn Jahre nimmt jemand im Internet angeblich ihre Identität an, chattet mit Männern, hat Telefonsex mit KI-generierter Stimme, verschickt sogenannte Porno-Deepfakes, Fotos und Videos, die die Schauspielerin nackt in pornografischen Posen zeigen sollen. Über Jahre versucht die 44-Jährige herauszufinden, wer dahinter steckt, wer auch enge Freunde und Produzenten in ihrem Namen kontaktiert.
Und dann habe ich aber Corline Fernandes auf der Bühne gesehen in diesem Ausschnitt. Das war, glaube ich, eine Demo am Brandenburger Tor oder in Köln war das. Und da kommt sie mit schutzsicherer Weste.
Sie sollte eigentlich gar nicht auftreten, weil sie hat Morddrohungen gekriegt. Und dann steht sie auf der Bühne, hat dieses Mikro in der Hand. Das hat mich so berührt, dass ich tatsächlich jetzt ohne Quatsch wirklich geheult habe.
Also nicht jetzt geblendet, aber mir sind richtig so Tränen runtergelaufen. Das berührt mich jetzt auch sofort. Dann hat sie gesagt, dass sie von Männern Morddrohungen bekommt.
Weil sie in der Öffentlichkeit sagt, dass sie als Frau quasi nicht als Sexobjekt missbraucht werden möchte. Was ja auch legitim ist. Es ist nicht legitim, es ist absolut notwendig.
Es sollte ein Geburtsrecht sein. Und dafür Morddrohungen zu kriegen, das hat mich selber so angegriffen als Mann. Weil sie hatte dann gesagt, das sind 100% Männer.
Und was ich so stark fand an diesem Auftritt, dass sie dabei geweint hat. Das hat mich so berührt, weil sie ist nicht so verhärtet. Nicht so verhärmt, wie so, jetzt mache ich sie alle fertig.
Was absolut nachvollziehbar ist, so drauf zu kommen. Das sage ich gar nicht. Aber jetzt wird der Geschlechterkampf ja noch schlimmer.
Sie ist trotzdem in ihrer Weiblichkeit. Sie ist in ihrer Weiblichkeit geblieben und hat sich als Frau verletzt gezeigt von den Tätern. Und hat gesagt, es sind 100% Männer.
Und damit hat sie mich angesprochen. Und da habe ich geweint, weil mir das selber so nahe geht. Also dass wir, also ich, wir als Männer so was mit unseren Frauen, also mit der Hingabe unserer Frauen machen.
Und das hat mich nicht mehr losgelassen. Und weißt du, das nächste, was ich gesehen habe? Ich habe ihr Tattoo gesehen. Ich habe die ganze Nacht, ich träume ja viel.
Ja, Therapeuten träumen viel. Habe ich immer ihr Tattoo gesehen. Hinten dieses CU.
Kurz vor der Hochzeit lässt sie sich ein Tattoo stechen. Seine Initialen. Das bedeutet See you.
Haben wir denn auch einen? Nein. Nein, das war eine Überraschung. Und das kann ich vielleicht schon mal vorweg schieben.
Das ist für mich das Zeichen von totaler Hingabe. Ich gehöre dir. Ja, total.
Ich bin dein. Ja. Und da kann ich auch direkt sagen, also finde ich wunderbar.
Eine Frau, die diese Hingabefähigkeit hat, ganz ehrlich. Ich meine, da kann man als Mann doch, also das ist doch ein Geschenk. Das kriegt man doch nur einmal im Leben.
Eine Frau, die sagt, ich gehöre dir, ich gebe mich dir ganz hin. Ich meine, boah. Und er hat das total missbraucht.
Total. Aber warum? Nochmal, in der Geschichte. Wir kennen ihn nicht.
Wir wissen die Story nicht. Was an dem Punkt wirklich wichtig ist, ist, dass die beiden ihr persönliches Schicksal, dadurch, dass die Colline entschieden hat, das in die Öffentlichkeit zu bringen, für uns stellvertretend, für uns alle durchleben. Das ist so wie in der Geschichte, dass Jesus am Kreuz gestorben ist, für uns, für unsere Sünden.
Und so sind die beiden quasi auch wie ans Kreuz genagelt, weil beiden geht es hammerdreckig. Für beide ist es mega schlimm, mega Horror. Und wir alle haben daran teil.
Und wenn wir damit richtig umgehen, können wir quasi eine kollektive Heilung damit kriegen. Wir werden dann nicht alle richtig mit umgehen. Aber ich möchte diesen Beitrag leisten.
Was bewegt einen Mann dann dazu, so mit der Hingabe der Frau? Es hat sich ja wirklich geöffnet, verletzlich gezeigt. Wenn du jemanden liebst, du vertraust dem ja auch mit Haut und Haar. Total.
Gibt sich ja total hin. Ja. Und das ist ja auch das Schönste.
Und im Lateinischen gibt es so einen Spruch quasi, corruptio optima pessime. Also die Verkehrung des Besten ist das Übelste. Und das ist genau das.
Die Hingabe dieser Frau ist das Beste. Es gibt nichts Besseres. Ich kriege Gänsehaut am ganzen Körper, wenn ich nur daran denke, dass dieses Geschenk einem Mann gemacht wird.
Er ist so beschenkt. Mehr gibt es nicht in dieser Welt. Weil wenn du das wirklich annimmst und die Frau dann auch wirklich dementsprechend kostbar liebst, dann bist du im Paradies.
Ja, natürlich. Du bist im Paradies. Und das ist wirklich wie ein direkter Schlüssel, ein direkter Zugang zu einem Bewusstseinszustand, der unglaublich ist.
Und das missbraucht er. Und das geht gar nicht. Und das Interessante ist, dass es in so vielen Beziehungen, in kleineren Einheiten, also nicht in dieser Riesendimension, sondern in ganz kleinen Einheiten, in meiner Praxis kann ich es täglich sehen.
Und ich sehe es, wenn ich abends in irgendwelche Läden gehe. Gestern wurde bei uns wieder gefeiert. Ich sehe es, ich sehe es, ich sehe es.
Es ist überall. Es ist quasi kollektiv. Es ist kollektiv.
Und deswegen ist es von den beiden auch, sage ich mal, von beiden auch so stark. Von Christian sehr unfreiwillig. Von Pauline wahrscheinlich auch nicht.
Hat sie auch nicht gewünscht. Aber es ist so stark, dass sie das öffentlich macht. Und dass wir alle daran teilhaben können, dass wir da eine Transformation, zumindest Teile unserer Kultur, das auf die Kette kriegen, das zu transformieren, sodass diese Hingabe wirklich wieder das Schöne, Göttliche, Wunderbare sein kann und nicht immer in diesem Missbrauch abrutscht.
Das ist wie so ein Wagen, der immer im Schlamm landet. Alle fahren Auto und alle landen immer im Schlamm. Und ich als Patherapeut helfe denen immer wieder raus, dann fahren wir wieder in den Schlamm.
Und dann denkst du, ey, boah, ey, es ist so kollektiv. Und deswegen habe ich auch gesagt, jetzt machen wir eine Folge. Aber was hat ihn dann dazu bewegt, das Kostbarste so auszunutzen? Ja, ich meine, der Christian ist ja nun wirklich nicht unsensibel.
Er ist nun wirklich nicht blöd. Wir kennen ihn ja aus den Filmen. Er weiß, was das für ein Mann ist.
Da müssen wir in Christians persönliche Geschichte schauen. Und das ist auch genau das Gleiche, was ich in der Patherapie auch mache mit denen. Ich gucke in die persönliche Geschichte.
Und wir haben ja einen ganz einfachen Mechanismus bei unserem Gehirn. Das heißt, wenn wir Erfolg haben, Dopaminausschüttung, machen wir mehr von. Ja, und jetzt haben wir hier die erste Szene, wo Christian Erfolg mit hatte.
Und den ersten Erfolg, das erste Geld, also die erste Einweihung in den Erfolg über Geld, hatte Christian, wen wundert's, über Telefonsex. Stimmt es, dass du dein erstes Geld mit Telefonsex verdient hast? Ja. Hm, okay.
Und er geht halt hin und simuliert quasi, also er nimmt wieder Männer, so wie war es später vorgeworfen, Männer, und tut so, als wäre er eine Frau, die sich dem Mann hingibt, also er simuliert diese Hingabe am Telefon, und kriegt da immer 30 Euro für. Und das ist sein erstes Geldverdienen. Krass.
Das ist seine erste Erfolgsspur. Jetzt wird Erfolg gelegt. Wie funktioniert Erfolg? Indem du eine Frau einem Mann gibst, und der gibt dir Geld.
Und dann bist du erfolgreich. Ja, okay. Das ist der erste Schritt.
Und dann baut er diese Story halt weiter aus. Und dann gibt es, glaube ich, fick meine Freundin, oder? 2013 moderiert er als ein fiktiver Charakter die Telefünf-Sendung Who Wants to Fuck My Girlfriend? Seine Ferkelwitze machen ihn zu einer Größe im Showbiz, als Schauspieler, Autor und Regisseur. Das heißt, fick deine Freundin, das ist also auch ein Format, das er hat.
Das heißt sozusagen, da geht es weiter. Noch mehr Erfolg. Jetzt macht er eine eigene Show damit, dass er halt quasi seine Freundin verkauft.
Ja. Dann passiert aber was ganz Persönliches zwischen den beiden. Wie gesagt, ich kenne die beiden nicht.
Also was ganz Persönliches ist, dass er diese, wenn die Frau sich dir total hingibt, macht sie dich ja mächtig als Mann. Das ist ja wie eine Ermächtigung. Im Positiven gibt sich die Frau dem Mann hin, der Mann nimmt das und wird dadurch stark, mächtig, toll, wohlhabend.
Umgekehrt gibt sich auch der Mann der Frau hin. Ja. Und dadurch wird er weich, kriegt die ganzen emotionalen Sachen.
Aber diese Macht nimmt er. Und das ist, glaube ich, ein ganz wichtiger Punkt. Und das ist das Zentrum eigentlich.
Wir als Männer können uns dann entscheiden. Er nimmt diese Macht als so eine Art persönlichen Besitz. Und das hat viel mit unserem Mindset zu tun.
Und wenn wir das als Männer für unseren persönlichen Besitz halten, über den wir verfügen, also viele haben ja auch quasi ihre Frau wie so ein Brilli. Ja, die muss dann gut aussehen. Dann geben sie mit der an.
Trophy wife, wie man in Amerika so schön sagt. Aber da ist der Anfang. Verstehen Sie, da ist der Anfang.
Ja, na klar. Was ja auch vollkommen okay ist. Meine Frau sieht mega aus, bin ich mega stolz drauf.
Zeige ich gerne und so. Aber da geht er noch schon fast, das ist dann kurz davor schon sozusagen. Und er gibt das dann noch anderen.
In seiner Erfolgsspur sozusagen nimmt er seine Frau wie seinen persönlichen Besitz, um seinen Erfolg zu mehren. Also er nimmt das sozusagen, um sein Ego zu steigern. Oder psychologisch ausgedrückt sozusagen ist eine narzisstische Grundstruktur.
Er nimmt das Beste, verkehrt es in das Übelste, um sich selber aufzuwerten. Und damit haben wir eine narzisstische Grundstruktur, die ja auch quasi zum Christian auch total gut passt. Ja, wird ja auch immer gesagt, in den ganzen Interviews, die du so ließt, dass er schon immer sehr narzisstisch geprägt war.
Ja, und jetzt gibt es aber bei dem Narzissmus, und das ist mir persönlich total wichtig, weil ich finde, dass der von vielen Leuten komplett grundlegend falsch verstanden wird. Narzissmus ist erstmal eine Form, wo du quasi einen jüngeren Anteil hast, dem es irgendwie schlecht geht. Der wird dann quasi wie abgespalten.
Und darüber gibt es dann so eine schöne Performance-Persönlichkeit, die alles managt, alles macht und die hochsensibel ist, die superintelligent ist, die halt auch wirklich alles erreichen kann. Die hat natürlich auch der Christian aufgebaut. Da ist ja noch nichts dran schlimm.
Das ist ja erstmal ein Überlebensmechanismus, um halt diesen jüngeren Anteil, dem es ja so dreckig geht, dass es so irgendwie weitergeht. Das ist erstmal alles in Ordnung. Und dann kommst du an die Entscheidung.
Und das ist halt für euch, für uns total wichtig. Wir können uns dann entscheiden, also viele Leute haben narzisstische Grundstrukturen, weil es einfach... Überlebensmechanismus. Ja, so ist es halt, ja.
Aber wir können uns dann entscheiden, ob wir das nutzen gegen unsere Liebe, gegen unseren Partner, ob wir uns damit unser Ego-Ich aufbauen oder ob wir das nutzen für Heilung. Das geht ja genauso. Und den Weg, den ich den Leuten immer zeige, in meiner Paartherapie, das zu nutzen für Heilung, weil das ist eine intelligente Struktur, die ist total eloquent und so weiter.
Und das hat der Christian, macht er ja an einem bestimmten Zeitpunkt. Und an einem bestimmten Zeitpunkt geht er ja zu Colin hin und gesteht ihr, zumindest laut Spiegelartikel, gesteht ihr, dass er der Täter ist. Dass er der Täter ist.
Als sie im Dezember 2024 Anzeige gegen Unbekannt erstattet, erfährt sie, der Feind ist in meinem Bett. Ihr eigener Ehemann, Christian Ulmen, offenbart sich ihr am ersten Weihnachtsfeiertag. So erzählt sie es im Spiegelinterview.
Ich war das. Ich habe das getan. Aber es ist halt viel, viel, viel, viel, viel zu spät.
Ich verstehe auch nicht, warum er das nicht früher gemacht hat. Weil sie hat ja schon vor ein paar Jahren, ich glaube fünf Jahren, so eine Netflix-Doku... Genau. ...mal produzieren lassen, um halt auch öffentlich nach dem Täter zu suchen.
Und dachte, okay, darüber würde sich vielleicht eine Spur ergeben und sich jemand finden lassen. Da wäre doch eigentlich schon seine Chance gewesen. Wäre aber wahrscheinlich auch zu spät gewesen.
Nee, überhaupt nicht. Weil das ist ja genau das, was in meiner Praxis stattfindet. Wenn die Paare ein bisschen früher kommen... Ja.
Und fast alle haben ja diese Art von Thema. Das ist ja ein kollektives Thema. Das haben ja quasi mehr oder weniger alle in kleineren Einheiten.
Dann kann ich damit so umgehen, dass es in Richtung Heilung führt. Ja. Und das wäre ja auch gewesen, weil der Christian, wenn du das so durchliest, ich habe da so eine sexuelle Obsession.
Im Dezember 2024 soll er einen Anwalt kontaktiert haben, laut Spiegel. Er habe in den vergangenen zehn Jahren leider einen sexuellen Fetisch entwickelt, heißt es. Und einen kaum zu kontrollierbaren Drang bei sich von abnormalen Verhalten.
Ich bin da irgendwie sauer, nicht sexuell, nicht ganz richtig und so. Das sind ja alles genau die richtigen Geständnisse. Ja.
Das ist ja genau das, wo du sagst, was ich ja gerade gesagt habe, über diese narzisstische Persönlichkeit, wo du sagen kannst, ich habe da was in mir am Laufen. Ja. Und das ist super eklig.
Das ist super schräg. Das passt überhaupt nicht. Das will ich auch gar nicht mehr haben.
Und dann sagst du, hey Falk, ich habe ein Problem. Und dann sagt der Falk, was ist los? Ja, und dann können wir das einfach sauber durcharbeiten. Ja.
Und was das ganz Wichtige ist, dass dann quasi die Colleen quasi ihm ja vertrauen kann und sagen, hey, der Christian hat gemerkt, dass er da komisch ist, dass er da vielleicht ein bisschen einen am Wandern hat, ein bisschen so pervers oder ein bisschen bekloppt ist, wie auch immer man das nennt. Aber der übernimmt Verantwortung. Der kümmert sich drum.
Und der sorgt dafür, dass er es besser macht. Dann bleibt der quasi in der Freundeszone. Wir haben ja drei Zonen in der Beziehung.
Der bleibt in der Freundeszone. Der ist mein Freund, der ist für mich. Was aber passiert ist, durch das Geständnis, ist der Christian in die Feindeszone gerutscht.
Na klar. Und die Colleen hat gesagt, boah, das ist er, weil die er schon fünf Jahre gesucht hat. Weil die ja quasi die ganze Zeit, die wird ja die ganze Zeit hintergangen und die es braucht.
Natürlich. Von ihm. Ja.
Und natürlich fällt der in die Feindeszone. Das ist echt krass. Also ich bin irgendwie so sprachlos, gerade weil ich mir auch überlege, wie man so agieren kann.
Wie man seinem lieben Menschen irgendwie so wehtun kann und auch wie sie sich fühlen muss. Das ist ja nur ein extremes Beispiel. Aber wir Frauen, wir erleben sowas ja auch tagtäglich.
Es fängt ja schon an mit den Bauarbeitern, die dir ja hinterherpfeifen oder die dich unsittlich in der Bahn anfassen. Also es passiert ja tagtäglich. Und ich finde es halt auch immer schade, weil es immer so ein bisschen natürlich auf die Männer geht.
Also egal, was ja passiert, ob das jetzt Eppstein-Fall ist oder ob das jetzt eben Ulmen und Fernandes ist. Also es sind ja leider... Ich finde es ja schade, weil ich kenne ja auch Männer, die eben anders sind. Naja, das ist ja genau der Punkt, warum ich mich eigentlich auch entschlossen habe, dann zu sprechen.
Das war genau der Punkt, als Colleen Fernandes auf der Bühne gesagt hat, es sind 100% Männer. Und das ist halt etwas, was mich wirklich echt angreift. Ich bin ja auch ein Mann.
Und das hat mich schon immer angegriffen. Mich hat schon immer angegriffen, wirklich mein ganzes Leben durch, dass Männer so sind. Und das ist ja wie, als würde einer aus meinem Team immer faul spielen.
Als würden Leute aus meinem Team... Und das fällt auf mich zurück. Das heißt, wenn jemand wie der Christian oder 10.000 andere Männer so etwas mit Frauen machen, dann bin ich im Kollektiv, kriege ich die Mitschuld. Genauso, weil ich Deutscher bin, irgendwie habe ich irgendwas mit Nazi-Deutschland zu tun, obwohl das lange vor meiner Zeit war.
Ich habe damit nichts zu tun. Trotzdem bin ich schuldig. Und ich bin genauso schuldig.
Und das ist das, was mich angreift. Und da gibt es eine Geschichte, die kann ich auch gerne erzählen. Weißt du, solche Geschichten finde ich auch gut, wenn wir die selber erzählen.
Jetzt, wo die Colleen Fernandes das macht, ich war ein junger Mann, lange Haare bis hier runter, und war das erste Mal Kellner. Meine Mutter war eine große Künstlerin. Ich habe drei Nächte durchgekellnert.
Und dann hänge ich da so am Tresen, so leicht ermattet, und habe hinten meinen Hintern so raus. Und auf einmal merke ich, wie so eine ganze Hand mit Wurstfingern mir in den Arsch geht. Und das Krasse war, da ich das ja nie gewohnt bin, ich bin ja nie als Frau, aber ich bin ja keine Frau, nie als Frau behandelt worden.
Ich hatte halt lange Haare. Man hätte auch denken können, ich hatte so lange rote Haare, rot gefärbte lange Haare. Das heißt, die haben gedacht, das ist eine Frau.
Dann habe ich mich rumgedreht, und das war, ich schaue dann in so ein aufgedunstetes Biergesicht mit so unterlaufenden Augen. Das weiß ich noch wie heute. Ich habe das so richtig eingebrannt, und im Augenblick habe ich wirklich nur gedacht, ich bring dich um.
Da hast du mal gemerkt, wie es uns immer geht. Ich war so entehrt. Es ist einfach unbeschreiblich, was in meinem Körper passiert ist.
Erniedrigend ist das. Ich fand es widerlich. Ich fand es widerlich, und ich habe gedacht, ich steche dich ab, du Schwein.
Übergriffig auch. Übergriffig finde ich viel zu klein. Wie gesagt, ich kriege heute noch Schaum vor mir.
Das merkt man ja richtig. Das Irre war, der hat ja überhaupt nicht damit gerechnet, dass jetzt jemand, ich hatte ja auch schon ein bisschen Bart und so, dass er auf einmal wirklich einem bösen Hippie ins Gesicht schaut. Ich war so wütend.
Der Typ ist so zurückgewichen, so 3-4 Meter weggetaumelt. Das machst du aber richtig. Da hast du jetzt aber Glück.
Der wäre viel größer, der wäre ein ganz schmächtiger, dünner Kerl. Das wäre mir so egal gewesen. Ich hätte ihn so fertig gemacht.
Und deswegen kann ich das so gut nachempfinden, wenn eine Frau damit aufwächst und das immer wieder tagtäglich erlebt. Das ist ja, das ist so schlimm. Und das wollte ich eigentlich sagen, mich als Mann beschädigt das.
Wenn andere Typen so drauf sind, mich beschädigt das. Und ich persönlich finde es schäbig. Ich habe da gar keine Achtung vor.
Ich finde das ganz schlimm. Eine Sache ist noch wichtig. Wenn die in meiner Praxis aber sind, ist es so, dass ich für das Paar arbeite und dann halt auch gucke, dass ich dem Mann auch helfe.
Das heißt, er wird nicht einfach nur pauschal abgewertet und runtergemacht. Allerdings, und es gibt eine schlechte Rezession bei Google bei mir, wenn ihr mal gucken wollt, lest mal durch. Es gibt eine schlechte Rezession.
Und das war ein Mann, der hat immer dann gelacht, wenn seine Frau geweint hat. Und dann habe ich den rausgeschmissen. Habe ihn dreimal vorgewarnt.
Habe ihm gesagt, passen Sie auf. Wenn Sie das so machen wollen, ist das in Ordnung. Aber mich persönlich stört das.
Ich verliere meine Arbeitsfähigkeit mit Ihnen, wenn Sie immer dann lachen, wenn Ihre Frau weint. Gedacht habe ich, ich bin kein Sadomaso-Studio für psychisch Gestörte. Ich habe immer freundlich gesagt, dass mich das beschädigt.
Das mache ich auch immer so. Ich sage dann immer, das beschädigt mich. Oder wenn Paare sich üble Sachen sagen.
Dann sage ich, ich verliere meine Fähigkeit, mit Ihnen zu arbeiten. Ich ertrage es nicht, wenn man seinen Partner in meiner Gegenwart so abwertet. Was sie außerhalb des Raums tun, ist mir egal.
Aber meine Arbeitsfähigkeit. Und da hatte ich auch mal einen Typen, ich habe das nur drei, viermal gemacht in meiner Praxis. Da war ein Typ, der wurde super aggressiv zu seiner Frau.
Dann habe ich ihm gesagt, dass das nicht geht. Er hatte einen Motorradhelm dabei. Er hatte so eine Motorradkleidung an.
Dann ist er aufgestanden, auf mich zugegangen, und stand da mit diesem Helm auf meiner Kopfhörung. Als wollte er mir in das Gesicht ziehen. Ich habe ihn nur so angeguckt und dachte, das machst du doch jetzt wohl nicht, mein Freund.
Das ist wohl die falsche Handlung. Dann habe ich zu ihm gesagt, du bist kurz davor, etwas zu tun, was dir sehr lange sehr leidtun wird. Ich mache dir folgenden Vorschlag.
Du gehst jetzt raus. Da ist ein ganz langer Gang. Da sind drei Türen.
Bevor du die letzte Tür aufmachst, überlegst du dir nochmal gut, ob du das wirklich machen willst. Wenn du willst, drehst du einfach wieder rum und kommst wieder rein und wir arbeiten weiter. Ich nehme dir das nicht übel.
Ich verstehe, dass du wütend bist. Ich kann das 100% verstehen. Aber hier ist ein geschützter Raum für alle.
Für dich und für deine Frau und für mich. Weißt du, was der Typ gemacht hat? Er hat umgedreht. Er ist wieder reingekommen.
Richtig cool. Ich habe nachher gearbeitet. Ich habe richtig Hochachtung vor dem Typen.
Als er reinkam, habe ich gesagt, weißt du was? Das finde ich richtig stark von dir. Damit habe ich ihn auch aufgewertet vor seiner Frau. Wir haben einen super Prozess gemacht.
Die haben sich am Ende dann getrennt. Das ist aber was anderes. Aber die haben sich gut getrennt.
Das ist super. Ich habe totale Hochachtung vor Männern, die das Problem haben. Das haben wir alle.
Das habe ich auch. Da nehme ich mich gar nicht raus. Das habe ich auch.
Aber wir haben eine Entscheidung. Korruptio optima pessime. Wir haben die Entscheidung, das Beste, die Hingabe einer Frau, in das Übelste zu verkehren.
Oder wir haben die Entscheidung, mit dem Besten auch das Beste zu machen. Die Entscheidung nehme ich euch nicht ab. Die nehme ich niemandem ab.
Das ist die Entscheidung, die in meiner Therapie immer wieder getroffen werden muss. Und wenn die Männer die treffen, dann kriegen die meistens Respekt von ihrer Frau. Die kriegen auf jeden Fall Respekt von mir.
Und dann werde ich auch nicht beschädigt. Und das ist ja das, was der Christian viel zu spät bei der Probe gemacht hat. Verantwortung.
Wir machen alle Fehler, Verantwortung dafür zu übernehmen. Und wie du richtig sagst, die Entscheidung, das Gute zu tun. Ich denke, der männliche Trieb ist schon da.
Das ist einfach genetisch verankert. Der ist ja auch nicht schlecht an sich. Der ist ja auch ein Überlebens... Wir als Spezies müssen ja auch überleben.
Der ist nicht schlecht an sich. Der ist halt nur sehr roh. Und der ist halt sehr unbewusst, weil der sitzt halt hier unten im Stammhörn.
Das ist ja nicht viel, was ich da drin trinke. Das muss halt vom Großkortex kommen. Aber das ist auch die Forderung, das ist auch die Erwartung.
Der Großkortex ist ja nicht nur dafür, dass es nicht reinregnet. Sondern der hat ja auch was damit zu tun, dass wir auch bestimmte Dinge halt im Griff haben. Ich finde das ja auch gar nicht schlimm, wenn man von anderen Frauen angezogen wird oder so ein bisschen flirtert.
Das ist ja alles überhaupt gar kein Problem. Aber ich muss doch wissen, wo ich hingehöre. Ich muss doch wissen, wer ich bin.
Das verstehe ich bei den Männern überhaupt nicht. Das verstehe ich gar nicht. Ich auch nicht.
Ich verstehe den Blick in den Spiegel nicht. Wenn ich mir überlege, dass ich mich so verhalten würde, auch im Kleinen, wenn die da so fremd gehen oder irgendwie so ein bisschen rumtatschen. Wenn ich das sehe, ich denke, ich würde mich so vor mir schämen.
Ja, ich auch. Mein ganzes Selbstbewusstsein würde mich schämen. Wenn ich sowas machen würde.
Ja, auch schlechtes Gewissen hätte ich total. Das bin ich doch meinem Partner gegenüber. Ich hätte so ein schlechtes Gewissen.
Ich würde meine Selbstachtung verlieren. Das sowieso. Da bin ich ja wie so ein Spanier.
Ich würde einfach meine Selbstachtung verlieren. Falk, wenn du sowas machst, bist du nichts wert. Wie kannst du dich so verhalten? Und es ist ja auch nebenbei super unsexy und super unattraktiv.
Das bringt ja gar nichts. Das wertet dich ja gegenüber einer Frau null auf. Okay, das waren jetzt die kleinen Beispiele.
Was ich quasi an der Colleen Fernandes so toll finde, das ist ja eine Frau, die sich dem Christian total hingibt. Und den meisten Frauen passiert das ja dann, dass die verhärmen, also böse werden und der Mann ist dann der Feind und die kämpfen dann gegen die Männer. Was ja auch für uns Männer ein Riesenproblem ist.
Es gibt ja in dem Sinne gar keine guten Frauen mehr, weil die alle irgendwie verhärmen. Als hätten die eine Hornhaut über ihre Nationalität. Wie so eine Hornhaut im Gesicht und eine Hornhaut an den Brüsten.
Also einfach alles Weiche, Schöne, Nette ist irgendwie verhärmt, verhärtet. Und dann gibt es den Geschlechterkampf. Eine Mauer gebaut.
Weil halt die Männer so schlecht mit ihnen umgehen. Also die Hingabe nicht halten können. Das andere ist, die Frauen sagen, ich mache mit Hingabe gar nichts mehr, ich kaufe mir jetzt einen Hund.
Fertig. Oder ich rede nur noch mit der KI. Oder sie bleiben halt in toxischen und problematischen Beziehungen und lassen sich da weiter schlecht behandeln.
Und die Colin Fernandes macht etwas anderes. Für mich. Und deswegen habe ich mich auch entschlossen, selber einen Beitrag zu machen.
Die kämpft für die Liebe. Für mich kämpft die Frau für die Liebe. Als ich sie auf der Bühne gesehen habe und gesagt habe, die zeigt sich weich, die steht da mit einer schusssicheren Weste und hat Tränen in den Augen.
Sie bleibt weich. Und weil sie weich bleibt, kämpft sie für die Hingabe. Und das ist auch mein Kampf.
Da bin ich 100% mit der Colin Fernandes. Sie kämpft eigentlich für die Liebe. Und in dem gleichen Kampf kämpfe ich auch.
Und ich hätte mir halt gewünscht, was der Christian ja auch gemacht hat durch sein Geständnis, dass der auch dafür kämpft. Weil das wollte ich auch nochmal sagen. Das Verrückte ist, dass wir den Christian ja quasi alle kennen aus der Öffentlichkeit.
Das ist ein charmanter, sehr sensibler, feinfühliger, lustiger Typ. Und trotzdem ist der so pathologisch. Und das hat auch ganz viel damit zu tun, das ist vielleicht auch ein ganz wichtiger Punkt, Colin Fernandes hat sich dann erst später ja entschieden, in der ersten, wo sie da gefragt wurde, wer macht das, hat sie den Christian ja noch nicht ans Messer geliefert.
Und an dem zweiten hat sie gesagt, okay, jetzt gehe ich raus, jetzt mache ich das öffentlich. Und damit bringt sie das gesamte Drama, das gesamte Drama, einmal das persönliche Drama, was für die beiden mega schrecklich und mega schlimm ist, aber sie bringt das Drama unserer Kultur, was Hingabe und den Missbrauch von Hingabe angeht, auf die Bühne. Und damit macht sie das zu unserer aller Thema.
Und da macht sie eigentlich etwas ganz Großes, sie macht das wahrscheinlich nicht bewusst, aber sie macht was ganz Großes. Eigentlich ist es eine Renaissance des griechischen Theaters. Das griechische Theater ist ein Heiltheater gewesen.
Damit wurde die Polis, also die Gemeinschaft der Menschen, geheilt. Da haben sich einzelne Bürgerleute bewusst entschieden, ein Drama, was alle im Kollektiv haben, auf die Bühne zu bringen und das stellvertretend für das gesamte Kollektiv, also für die Polis, für die Leute in der Gemeinschaft zu durchleben und damit dem gesamten Kollektiv Heilung zu bringen. Und das ist eigentlich das, was Colin und Christian im Idealfall tun würden oder was wir daraus machen können, dass wir dort eine kollektive Heilung hinkriegen und sagen, so wie der Christian das gemacht hat, das ist falsch und wir müssen mit der Hingabe unseres Partners, das gilt für Frauen wie für Männer gleichermaßen, ganz anders umgehen.
Wir müssen die wertschätzen und wir müssen die wie für heilig halten und wir müssen, und das macht die Colin, dafür kämpfen. Wir müssen dafür kämpfen, dass unsere Liebesfähigkeit erhalten bleibt. Und im Augenblick sehen wir so 10.000 Beispiele überall, wo unsere Liebesfähigkeit zerstört wird.
Durch Pornos, durch bescheuerte Hasskommentare, durch Idioten, die meinen, sie müssten jetzt Morddrogen lostreten, weil die Frau für die Liebe kämpft. In so vielen Punkten wird das zerstört. Und damit zerstören wir eigentlich den Kern dessen, was uns Menschen ausmacht.
Und deswegen bin ich so loyal und stehe so stark hinter der Fernandez, Colin Fernandez, weil das ist eigentlich als Patherapeut auch mein Kampf. Sie kämpft eigentlich einen Kampf für uns alle. Und ich finde das so wichtig, weil viele sagen ja dann die Männer.
Und dann sagen dann die Frauen. Nein. Ich bin genauso betroffen.
Das ist natürlich Quatsch. Die Frau ist viel schlimmer betroffen. Der geht es viel, viel schlechter.
Aber trotzdem betrifft es mich genauso, weil ich werde mitbeschädigt. So erlebe ich das. Ich werde mitbeschädigt und ich habe da auch eigentlich gar keine Toleranz.
Außer, dass ich sage, jeder, der zu mir kommt und das heilen möchte, dem helfe ich. Jedem. Jedem.
Und wer es nicht heilen möchte, die schmeiße ich raus. Das habe ich auch nur dreimal gemacht. Dreimal in meiner ganzen Karriere habe ich gesagt, pass auf, jetzt gehst du.
Jetzt gehst du zur Tür. Wer das nicht machen möchte, der gehört eigentlich weggesperrt. Also nicht mehr auf Frauen losgelassen.
Entschuldige bitte, solche Leute gehören einfach nicht mehr auf Frauen losgelassen. So eine Christian Ulmens, die das nicht heilen wollen. Er wollte das ja zu einem gewissen Zeitpunkt, aber leider ein bisschen spät.
Ob er es heilen wolle, weiß ich nicht. Er hat es einfach eingestanden. Aber diese Art von Eigengeständnisse, die höre ich auch in meiner Praxis.
Also solche Sätze höre ich auch in meiner Praxis. Und das sind eigentlich Geständnisse, wo man sich von seinem eigenen pathologischen Muster distanziert. Das ist ein ganz wichtiger Schritt und sagt, das bin ich und das bin ich nicht.
Das sind meine Programme, das sind meine Muster, das sind meine Prägungen, das sind meine Trigger, aber das bin nicht ich. Und das ist der erste Schritt zur Heilung. Und dann brauchst du noch ein paar Therapeuten, wir meinen wegen mich, fast gesagt, oder dich.
Und dann kannst du das ja relativ zügig auflösen. Das geht ja. Das ist ja nicht mehr Hack-Mack.
Da legst du ein paar Hunnis auf den Tisch und dann hast du das Ding los. Und das hätte der Christian natürlich tun können. Easy.
Easy going. Also Christian, bei der nächsten Beziehung... Nein. Ich glaube, Christian würde sagen, der Christian hat für mich auch mein Mitgefühl.
Das meine ich jetzt ernst. Das ist kein säuselnder Schmuck. Der hat auch komplett mein Mitgefühl, weil der Typ ist total verstrickt.
Guck mal, er verliert das Beste, was er hat. Seine Frau, die sich komplett ihm hingepfahliert hat. Er verliert seine gesamte Karriere.
Dieses Muster, unter dem er leidet, leidet er selber darunter. Das ist ja total pathologisch, die Scheiße. Das wird ja auch nicht los.
Und seine Karriere, der wird komplett durch den Kakao gezogen. Der Mann ist erledigt für Emma. Der ist erledigt für Emma.
Durch sein eigenes Verschulden. Und wer weiß, was seine Tochter über ihn später denkt. My goodness.
Der Mann hat mein totales Mitgefühl. Er hat wirklich einen zentralen Fehler gemacht, ganz klar. Aber er hat auch gar nicht mehr die Chance, aus diesem Fehler mal gucken, was er damit macht.