Na dann, herzlich willkommen zu einem neuen Fall für Falk mit unserem Lieblingspaar-Therapeuten Falk Björn Kuhfuß und unserer Star-Moderatorin Sabine Trübs. Und Mitarbeiterin der Paarakademie.
Ich glaube, mit dem Paarakademie ist so ein Rätsel. Wir sagen immer Mitarbeiter der Paarakademie, aber keiner weiß, dass wir eine Paarakademie parallel aufbauen, weil wir so viele Anfragen kriegen aus Unternehmen Deutschland, Österreich, Schweiz, von überall kommen Leute und ich kann die gar nicht mehr beantworten.
Ich habe neulich irgendwie das Problem gehabt, dass nur, ich glaube, ich habe 150 Mails da liegen von Leuten die irgendwas jetzt anfragen haben an uns und da habe ich mir gedacht, wie kann ich das Problem lösen? Dann bauen wir eine Paarakademie Aber nur so als Randbemerkung, wir wollen ja hier unseren Podcast machen, unser Paar kommt.
Ich wollte nur dass sie überhaupt alle mitnehmen dass sie wissen, wir bauen sowas damit wir euch auch wirklich helfen können und das wird auch gut. Also da kriegen wir was auf die Reihe. Genau denn der Paar Akademie geht es halt darum, wirklich weiterführende Kurse auch machen zu können. Programme, richtig Programme also richtig Programme wo Leute richtig betreut werden, das ist wichtig.
Also weiterführende Programme wo man wirklich in die Tiefe gehen kann mit den paar Themen. Ja. Also, wir haben unser Paar Tobias und Silke das letzte Mal verabschiedet aus der letzten Sitzung. Und da stellte sich heraus, dass die Silke... In vielen Bereichen ihres Lebens, aber eben auch in der Sexualität, gar keinen Zugang wirklich zu ihren tiefen Gefühlen hat.
Und das hat sie halt realisiert. Und das hat in ihr natürlich eine tiefe Betroffenheit ausgelöst und auch natürlich den Wunsch Weiterzugehen. Wie kommt sie da eigentlich ran? Den Saft Lebens zu spüren. Das ist ja eigentlich ein Mangel an Lebensqualität fällt mir gerade ein. Da fehlt die Qualität im Leben.
Man hat alles, aber man hat nichts davon. Man spürt es nicht. Die Vitamine kommen nicht an Wie so eine frische Orange. Man merkt die Vitamine aufnehmen. Und das fehlt ihr. Und es ist ja so, dass sie wirklich eigentlich ein total perfektes Leben hat. Tolle Beziehung Kinder, Familie, Beruf, alles ist perfekt, aber es hat keine Tiefe.
Und wenn es die Tiefe nicht hat, hat es eben auch kein Esprit. Es funkelt nicht. Genau, es funkelt nicht, weil es nicht wirklich ankommt. Sie hat nichts davon. Weißt du, das ist wie so ein geiler Film, so ein toller Schauspieler. Läuft alles super. Aber der Schauspieler spielt das halt, obwohl sie das ja nicht spielt.
Sie hat das ja jetzt erst durch ihre Sexualität überhaupt gemerkt. Genau. Dadurch dass sie sich da reinbegeben haben, um zu gucken, was läuft da eigentlich nicht richtig Genau Warum ist das so komisch? Genau. So, und dann stelle ich mir jetzt die Frage, gibt es einen Bereich in Silkes Leben, wo sie...
Anbindung an ihre gefühle hat wo sie ihre gefühle wahrnehmen kann wo sie sich selbst spüren kann genau gibt es das nicht für die frage so gut Also die gibt es schon, ja klar. Ich finde die Frage so gut, weil ich habe die Frage natürlich auch gestellt. Ich finde die Frage total gut. Und warum ist die Frage so gut?
Wir fragen jetzt hier nicht nach dem Problem, wir fragen nach der Lösung. Wir suchen jetzt irgendwo in Ihrem Leben irgendeinen Punkt, Der etwas von der Lösung enthält und versuchen das dann quasi zu übertragen auf die anderen Bereiche. Und das ist was ganz anderes als sie jetzt mit dem Kopf immer tiefer ins Problem zu ducken und nachher ersäuft sie drin.
Das eine nennt sich problemorientierte Arbeit. Warum ist das alles so schlimm? Warum spürt sie nichts? Die arme Kindheit. Ab in den Topf. Oder, deswegen finde ich die Frage so geil, Wo gibt es die Ausnahme? Wo hat sie das? Und sie hat uns das schon verraten interessanterweise. Ich erinnere mich. Sie hat uns das nicht verraten.
Ich erinnere mich auch. Genau. An was erinnerst du dich? Erzähl du weiter. Yoga halt. Hat sie doch gesagt, im Yoga. Und was erlebt sie im Yoga? Genau das ist die Frage. Was erlebt sie? Was beschreibt sie? Wie ist das für sie, wenn sie Yoga praktiziert? Und sie macht das ja sehr, sehr viel und sehr ausführlich.
Genau, da nimmt sie auch sehr viel Zeit für. Und er gibt ihr auch immer den Raum für dieses Yoga. Und er ist ja auch schon zweimal mitgekommen. Aber für ihn war das ja nichts. Super, okay, erinnere ich mich. Sehr gut, sehr schön. Aber es ist etwas für sie. Da blüht richtig auf Für ist es total toll. Und das Tolle bei ihr ist, sie wird erstens sie wird...
Angeleitet. Also es gibt jemand anders, der übernimmt die Führung. Weil genau das ist mich jetzt, würde ich auch noch kurz für alle erklären, wenn man dann sowas hat, man hat jetzt die Ausnahme, könnt ihr euch ja selber zu Hause auch machen, wenn ihr dann die Ausnahme habt, dann wird die Ausnahme analysiert.
Und das kommt aus der Lösungsfokussierung. War übrigens auch ein paar, was das gemacht hat, die Entwicklung der Lösungsfokussierung, da ging es darum, Reden über Lösungen erzeugt Lösungen. Reden über Probleme erzeugt Probleme. Wir können es auswendig. Das heißt, jetzt sind wir in dem Bereich, wo wir sagen, jetzt analysieren wir die Lösung.
Und das Erste was auffällig ist, Ist, dass wir herausfinden, sie wird geführt. Sie hat eine Lehrerin, die stellt das ganze Set zur Verfügung. Da ist der Raum, da liegen die Matten da läuft diese esoterische Musik, dieses Klangschalen, Sachen. Und diese Frau übernimmt die Führung Das heißt, sie muss, und das passt zu ihrer Struktur, sie will ja immer es richtig machen und perfekt sein.
Und hier ist richtig und perfekt, der Stimme der Frau zu folgen die Übungen zu machen, das Ein- und Ausatmen Das heißt, sie ist in dem Set richtig, wenn sie innen drin etwas erlebt. Also in dem Yoga führt das Erlebnis. Und das ist darum für sie so gut, weil genau das wird von ihr erwartet Naja, einen Schritt zurück, nochmal eine Frage dazu.
Wenn sie die Führung bekommt von jemand anders, wozu führt das bei ihr? Ja, das ist total spannend. Vielen Dank, das ist richtig gut. Das heißt, sie lässt sich fallen. Sie kann sich nicht hingeben. Wir kommen ja von dem hier. Sehr gut, wir wollten ja vom Hingeben zum Hergeben. Und das Spannende ist, was ich auch noch mal kurz für alle sagen möchte, wir haben ja letztes Mal diesen großen Bogen in ihr Leben geschlagen.
Und jetzt sind wir ganz spezifisch in der Sexualität. Jetzt sind wir beim Hingeben und Hergeben, obwohl wir eigentlich über Yoga reden. Das ist, glaube ich, auch mal für alle zu sehen, wie die Bereiche überhaupt zusammenhängen Aber ich finde diesen Kreis auch nochmal sehr spannend, wenn sie die Führung abgeben kann.
Was ich ja sehe in ihrem Leben, hat sie viel Führung in der Familie, viel Führung im Job. Auch in der Sexualität hat sie mit der Führung angefangen Richtig, sie hat auch geführt. Dummerweise nicht in die Richtung, die ihr gut tut. Ja, weil sie es nicht wusste, was ihr eigentlich gut tut. Und beim Yoga erlebt sie, sie kann die Führung abgeben, sie kann sich...
Sich entspannen. Und wenn sie sich entspannt, kann sie sich auch hingeben. Und was erlebt sie dann? Ich würde mir noch einen Schritt vorher... Noch einen Schritt vorher? Ja, weil der Punkt ist ja der, warum kann sie sich da entspannen? Wenn wir herausfinden, warum kann sie sich im Yoga entspannen, wenn wir das Prinzip haben, dann...
Würde ich anfangen, sozusagen das aufzubereiten und Tobias sozusagen auf den Tablett zu servieren und zu sagen, Tobias, wie wäre es denn, wenn du es mal so machst? Also das ist eigentlich der spannende Punkt, warum kann sie sich beim Yoga eigentlich entspannen? Es ist scheinbar nicht ausschließlich die Führung, weil Tobias würde ja auch in der Sexualität übernimmt er ja gerne die Führung.
Und das führt aber noch nicht dazu, dass sie sich entspannt Ja, das Interessante ist, was wir herausfinden, warum sich entspannen kann, es geht um den Kontextrahmen. Also in der Therapie nennen wir es immer Kontextrahmen, Set und Setting, also dieser Raum, was ich schon beschrieben habe, diese Yogamatten, dass diese Frau halt im Prinzip, die das leitet, Die heißt übrigens Cindy.
Also Cindy quasi sagt, das und das läuft. Sie hat diese totale Kompetenz von Cindy und auch diese Machtfülle. Das ist ja eine ganz mächtige Frau, die den ganzen Raum füllt und allen Damen, die da vorbeikommen genau sagt, was sie tun sollen. Und das ist was ganz anderes, als was Tobias tut. Der sagt, ich habe Hunger.
Ja, das ist was anderes. Der poltert in den Raum rein, jetzt Slapstick-mäßig gesprochen. Genau deswegen wollte ich nochmal Führung differenzieren. Mach das. Hast du ja gerade gemacht. Ach, habe ich schon gemacht. Willst nicht auch nochmal differenzieren? Nein, du hast es jetzt sehr schön beschrieben wie Cindy führt.
Genau und dann der Unterschied zu Tobias. Wie führt der auch? Also ihr habt das ja so ein bisschen polterig mit, der hat Hunger. Wie ist es bei Tobias? Naja, das hatte ich ja vorhin gesagt. Also es ist eine andere Führung die er macht. Er führt ja trotzdem, er führt die Performance an. Und das ist eben genau das, worum es geht, dass es die Performance betrifft Nicht ist, sondern das unterbindet im Prinzip den Zugang zu den Gefühlen wenn die beiden in der Performance sind.
Also ich sehe da einen ganz, ganz wichtigen und großen Unterschied und das ist, glaube ich auch sehr, sehr wichtig und das ist, glaube ich wirklich extrem wichtig für die Sexualität. Also es ist wirklich ein ganz entscheidender Punkt und der ist mir darum so klar oder uns so klar, weil der halt in der Therapie so wichtig ist.
Die Cindy mit ihrem Yoga gibt einen Rahmen vor. Das heißt, die baut wie so eine Badewanne wo dann die Silke rein kann und die anderen Frauen. Das heißt, die gibt den Kontextrahmen, Set und Setting in der Therapie das gibt die vor. Beim Tobias ist das eher so, der fährt wie mit einem Auto schnell die Straße lang.
Der hat Hunger, der stürmt rein, der will jetzt mit ihr und aber so richtig. Das ist nicht der Kontextrahmen. Das ist dann das, was man im Kontextrahmen tun kann. Was aber im Kontextrahmen, und das ist ganz wichtig, von der Szene, die niemand tut. Keiner von den Damen stürmt da rein und hat Hunger. Und will jetzt nur das Yoga-Session essen.
Nein. Also die Führung, seine Führung ist punktuell eher wie ein Pfeil, der einen Punkt irgendwo drauf geht. Also die hat eine hohe Dynamik. Was ja auch sehr männlich ist. Vollkommen. Ist ja männliche Dynamik Vollkommen. Was wir Frauen ja auch wollen. Das ist auch absolut sinnvoll an einem gewissen Punkt.
Aber wir sind erstmal bei dem Punkt, wo sie loslassen und sich hingeben kann. Und das ist die Voraussetzung, ja. Genau. Das ist auch eine Frage der Reihenfolge. Ja, eben. Also erstmal diesen Rahmen. Und das ist, glaube ich erstmal wichtig jetzt für unsere Männer oder jetzt für Tobias, für unsere Männer. Es braucht einen Rahmen.
Genau, wir brauchen einen Rahmen. Das wäre jetzt auch schon wieder ein echtes Learning an dem Punkt, zu sagen, baut einen Rahmen. Und jetzt sollten wir vielleicht noch beschreiben wie man diesen Rahmen baut. Oder bist du noch woanders Ja, ich bin noch woanders Gerne. Genau. Ich würde gerne noch mal wissen, in diesem Yoga-Rahmen, den sie hat, wo sie sich entspannen und hingeben kann, was führt sie durch diesen Rahmen?
Was benutzt sie von sich selbst, um sich hingeben zu können, um loslassen zu können Ich finde die Frage super, habe sie aber nicht verstanden. Du hast sie nicht verstanden. Nee, wirklich nicht. Also worauf ich hinaus möchte ist der Atem. Ah, deswegen habe ich es nicht verstanden, weil du wolltest eine Antwort, die du haben wolltest und hast so getan, als würdest du eine offene Frage stellen.
Du wolltest aber genau die Antwort. Genau, weil ich dachte, vielleicht... Der weiß es eh. Ja, der weiß es eh, natürlich. Also jetzt sind wir quasi, wenn wir es anders aufbauen, wir sind jetzt in dem Rahmen selber und ich frage jetzt halt die Silke, sag mal, dann lässt sie los und was macht denn die Cindy? Und bei Cindy...
Ist ja quasi, dass das Gefühl führt. Du hast ja bei einer Asana, das ist ja wie bei der Sexualität, du hast ja eine Asana, das ist eine äußere Form, die wird gestanden. Also da wären wir wieder in der Perform, das ist ja die äußere Form, das sieht dann so aus oder wenn man eine Kamera drauf hält, tolle Brüste und boah boah boah boah, super.
Ja, das wäre die äußere Form, das wäre das Asana. Aber bei der Cindy ist es so, das führt die Atmung. Und die Atmung führt über das innere Gefühl. Das heißt, wir haben schon die äußere Form, die brauchen wir auch. Also auch in der Sexualität brauchen wir eine äußere Form. Das muss ja irgendwie ineinander passen das Ganze.
Und das soll ja auch cool sein und so, aber es führt das Gefühl. Nein, der Atem. Ja, und über das Atemnahrtsgefühl. Also das heißt du nimmst den Atem und dem Atem folgt das Gefühl. Und das ist natürlich jetzt so eine Yoga-Weisheit Die kannst du aber auf die Sexualität eins zu eins übertragen. Der Atem ist es.
Darauf wollte ich ja hinaus. Und klebt das Gefühl aber dran. Das klebt zusammen. Das ist wie Klebstoff. Ja, aber der Atem führt eben auch dazu, zum Beispiel beim Ausatmen dass man sich entspannt Zum Beispiel. Dass man tiefer in diese Asanas reinsinken kann. Richtig. Und sich immer mehr entspannt immer mehr entspannt.
Und wenn wir das jetzt nehmen und in die Sexualität übertragen Aber du kannst, und das ist auch noch ganz wichtig, wir haben jetzt ja dieses Entspannen und Tiefer, Entspannen und Tiefer. Du kannst den Atem aber auch ganz anders einsetzen, Feueratmen. Ja.
Und dann halt die Bandas anziehen und so. Ihr merkt wir haben ein bisschen Yoga gemacht in unserem Leben. Also das heißt, die Bandas anziehen Das heißt, du kannst das auch sehr männlich mit sehr viel Energie machen und die Zustände pushen. Ich wollte nur sagen, was du jetzt beschrieben hast, ist die weibliche Atmung Man lässt sich fallen Es geht ja auch gerade um...
Aber der Mann, du kannst aber auch den Atem männlich einsetzen und kannst damit dann auch quasi, was er hat, dieses Treibende nach vorne gehen. Wichtig, jetzt sage ich etwas Banales, aber wichtig ist halt, dass die Atmung führt. Das ist nicht die äußere Form, das ist der Punkt. Nicht die äußere Form, sondern innen führt.
Also nicht das Tun, das Machen, das Das Handeln, sondern das Fließen lassen. Das Empfinden. Und das ist ja ganz häufig, und das wäre jetzt für mich schon wieder, ich bin immer schon gerne so beim Learning, vielleicht haben wir diesmal 500 Learnings aber ich bin so an diesem Punkt. Das würde mich jetzt auch bei unseren Zuschauern informieren, weil dieses, an welchem Punkt fängt die äußere Handlung an zu übernehmen, also wo das Gefühl weniger wird und der Action kommt, ja, Und wo muss ich eventuell auf Geschwindigkeit verzichten, damit ich das Gefühl nicht verliere?
Also das Gefühl muss ja führen. Also wenn das Gefühl interessant ist, dann kann es sein, dass man irgendwie so viel oben drüber macht oder so wild was macht, dass das Gefühl verschwindet Und ich glaube, das passiert extrem vielen Paaren. Ja, das glaube ich auch. Lass uns da noch mal rumzirkeln, weil ich würde jetzt gerne hier ein Learning mitnehmen und dann gerne lieber noch eine nächste Folge machen mit dem nächsten Learning.
Ja, genau. Also ich würde auch gerne euch Frauen fragen, in welchen Bereichen eures Lebens könnt ihr euch wirklich entspannen und hingeben? Jetzt mal außerhalb der Sexualität. Und was tut ihr dann? Also was fällt euch auf? Wie agiert ihr? Was macht ihr, wenn ihr euch entspannt in bestimmten Situationen Ich würde natürlich gerne das Ganze, eigentlich hätte ich mal kurz ruhig sein sollen, dass wir nur kurz einmal denken können.
Angenommen ich wäre ruhig gewesen, Sie hätten einmal kurz nachdenken können, würde ich das Ganze aber tatsächlich wirklich gerne nochmal auf die Sexualität übertragen Weil ich glaube, das ist ein ganz wichtiger Punkt. Weil wenn wir jetzt bei diesem Schwimmbad, ich sage mal diesen Kontext, den ich immer so als Badewanne als Schwimmbad das ist so man macht warm, man stellt Kerzen hin, man tut die Öle dahin die Heizung ist richtig eingestellt die Kinder sind irgendwie versorgt so und dann kann die Frau sich ausziehen und in diese Badewanne gehen, also Kontextfaktoren.
Und diese Kontextfaktoren, wann sind die in der Sexualität also für euch als Paar wo sind die, dass die Frau wirklich loslassen kann? Und das ist eine Sache, weiß ich ganz, ganz häufig, ganz viele Frauen, die sagen, Die um die kinder muss sich gekümmert werden also wenn ihr noch irgendwie das kind hat noch nicht oder da muss noch oder die haut das sind die äußeren faktoren aber die sind wichtig die sind total wichtig die sind wichtig genau ja ja aber da das wäre doch interessant in der nächsten folge mal in die auf den kontextrahmen zu gehen ja was was braucht es eigentlich alles und was kann man dafür tun damit dieser kontextrahmen so ist dass sich beide und weil die frau entspannen können aber wo man sich in diese sitzung noch reinpacken Was war denn dieses Learning in dieser Sitzung, wenn das das Nächste ist?
Was ist das Learning für diese Sitzung? Ich würde denken, das wäre das Learning für diese Sitzung mit dem Kontextrahmen. Wir haben das analysiert, was die Cindy tut, haben herausgefunden, dass sie dann innerlich anfangen kann, loszulassen zu folgen. Und jetzt würde ich halt für diese Sitzung noch sagen, hey, Kontextrahmen.
Und dann als nächstes in der nächsten Sitzung sagen, was treibt man denn mit dem Kontextrahmen? Was kann man jetzt, wenn das Badezimmer schön gemacht ist, was tut man denn dann in der Badewanne? Er hat ja Hunger. Also er würde ja am liebsten, er braucht ja gar kein Wartezimmer, er will ja einen Burger. Ja ja, okay.
Oder? Ja, können wir machen. Also wie schafft man einen Kontextrahmen, wo man sich wirklich entspannen kann? Also was braucht es dafür? Genau, was braucht es dafür? Was braucht es bei euch zu Hause dafür? Genau, also was wäre für euch ein guter Kontextrahmen, wo ihr das Gefühl habt, ja Darauf freue ich mich, da kann ich mich entspannen.
kann ich mich einlassen. Darauf kann ich mich einlassen Genau und das ist halt vor allem erst mal eine Sache, meistens die Sache der Frau. Für Männer kann das aber genauso sein. Es gibt Männer, die sind so emotional, wenn die für irgendwas nicht stimmt. Also ein paar Sachen kann ich zum Beispiel... Sagen die meistens so sind.
Einmal sozusagen ist es so, dass die Frau sich wirklich sehr, sehr gerne gesehen fühlen möchte. Ja. Und das tut sie meistens dadurch, dass man mit ihr spricht, dass man ihr wirklich zuhört und wirklich präsent ist. Deswegen habe ich in meinen Therapien ganz viel so, dass ich gar nicht zur Sexualität arbeite, Ich arbeite am Gespräch und am Zuhören.
Und die Sexualität kommt von ganz alleine. Weil die Frau sich dann öffnet. Ich habe jahrelang kaum zur Sexualität gearbeitet, weil brauche ich gar nicht. Das passiert halt, wenn die Kontextfaktoren stimmen. Ja und das ist eben tatsächlich so. Wenn den ganzen Tag kein Kontakt ist zwischen Mann und Frau und abends liegen die beiden im Bett und er sagt, er fragt sie, hast du Lust?
Und sie sagt, nee, wieso denn? Also... Das ist wie Loriot-Szene, oder? Ja, genau. Hast du Lust? Nö, wieso denn? 12 Uhr. Also es ist wichtig, es ist 12 Uhr, jetzt gibt es Essen. Es ist wichtig, dass sich der Kontakt und auch diese erotische Schwingung auch aufbauen kann über den Tag zum Beispiel Über den Tag oder teilweise auch über Wochen.
Ja genau Also dass sich das einfach aufbaut. Immer diese kleinen netten Gesten diese Aufmerksamkeit. Das heißt, dass sozusagen für die Frau muss es ganz lange vorbereitet sein. Ja genau Also es gibt auch ganz andere Frauen, es kann auch Männer sein, das muss man jetzt wirklich, das ist wichtig. Aber dieser Kontakt, dieser stetige Kontakt und immer wieder in Kontakt gehen und aufmerksam sein füreinander sich sehen, sich bemerken, auch das zu verbalisieren Auch in kleinen Gesten, in Worten das ist total wichtig, egal ob Mann oder Frau, glaube ich.
Aber dass man sich gesehen und gewollt fühlt und begehrt fühlt das fängt halt nicht abends 21 Uhr im Bett an. Genau, es geht nicht plötzlich, es muss sozusagen wie vorgewärmt werden. Es braucht einen Vorlauf. Also sozusagen, beim Auto würde ich sagen, es muss warm sein, damit der Motor auch wirklich anspringt.
Das Kaltstart ist nicht. Also es ist bei den wenigsten muss man sagen, ist bei den wenigsten. Und mir fällt die ganze Zeit, habe ich ein Pärchen bei mir im Kopf, da hatte der Mann das Problem. Das war so eine relativ, so zu sagen, so wie so eine bisschen prollige Frau, total tolle Frau. So riesen Brüsten und riesen Becken und so.
Jetzt will ich aber, weißt du, so und dann dachte ich so, boah krass ja. Und er immer so. Ja, aber er war da. Wir haben doch noch gar nicht richtig geredet. Ich fühle mich gar nicht gesehen. Wir haben jetzt aber Zeit. Da war es genau umgekehrt Und das ist halt auch wichtig, dass diese Rollen wirklich komplett umgedreht sein können.
Obwohl es natürlich meistens bei der Frau ist. Aber alles, worüber wir jetzt gesprochen haben, führt einfach auch dazu, dass wenn man sich gesehen und begehrt fühlt dass man anfängt sich zu entspannen. Richtig. Weil es vermittelt Sicherheit und ich Diese emotionale Sicherheit ist für Frauen auf jeden Fall, ich kann ja immer nur für Frauen sprechen, absolut wichtig.
Und dann öffne ich mich auch und dann bin ich auch bereit und dann habe ich auch eher einen Zugang zu meinen Gefühlen. Wenn ich das alles nicht habe, dann bin ich eher verschlossen. Und jetzt würde ich an dem Punkt einfach das rausgeben an euch. An unsere Zuschauer Zuschauerinnen und einfach fragen, was ist das bei euch?
Ich habe jetzt ein paar Beispiele gemacht, dass ihr so ein bisschen auch vorgewärmt seid. Und das wäre jetzt wirklich wie so eine Übung, die würde ich euch wenn ihr bei mir in Therapie wärt oder bei uns in der Paarakademie wärt, würde ich euch auch solche Übungen geben. Einfach sagen, wo ist es denn bei euch?
Ich denke ihr habt jetzt das gesamte Rüstzeug für ein wirklich gutes Paargespräch. Wenn euer Partner keinen Bock hat, dann macht das mit euren Freunden oder macht das in euren Mädelsrunden. Vollkommen egal, auch mit der Mama könnt ihr darüber reden. Oder mit eurem Hund. Auf jeden Fall, dass ihr ein Gespräch darüber führt, was sind denn die Bedingungen, die ich brauche damit ich mich emotional öffne.
Und das finde ich auch total spannend, wenn wir dazu irgendeine Diskussion kriegen. Weil ich lerne ja immer von euch. Also alles, was ich weiß, habe ich von meinen Paaren irgendwann mal gelernt. Und ich finde es auch spannend Eine ganz schöne Aufgabe vielleicht für euch mal zu probieren, was ändert sich in eurer Paarbeziehung, wenn ihr über den Tag einfach mal kleine Gesten kleine Berührungen, kleine Worte oder Nachrichten euch mal so gegenseitig zukommen lasst.
Das ist aber ein spannendes Experiment. Ja, das Experiment, wir kennen den Ausgang. Aber es ist ein spannendes Experiment. Macht das mal, guckt mal, was bei euch passiert. Genau. Okay. Ich glaube, so können wir das heute stehen lassen Super. Also, wir freuen uns auf die nächste Folge mit euch. Bis zum nächsten Mal.
Lasst es euch gut gehen und experimentiert. Bis zum nächsten Mal. Super, ja. Euer Falk. Björn Kuhfuß. Und Sabine Tröps. Wir freuen uns auf euch. Tschüss. Super. Jetzt bin ich mal gespannt, wie viele Minuten das jetzt waren. Na da war im Closing aber ganz schön, aber das war auch gut, ne?